Standortfaktor Jugendarbeit - Neuenrade sucht neuen Leiter für das Jugendzentrum

Kurt Maurer, Dierk Rademacher und Antonius Wiesemann präsentieren das neue Plakat.

Neuenrade -  „Jugendarbeit ist sehr wichtig. Wenn sich junge Menschen in ihrer Heimatstadt wohlfühlen, kommen sie auch nach ihrer Ausbildung wieder zurück“, ist Bürgermeister Antonius Wiesemann überzeugt.

Daher soll die Suche nach einem neuen Leiter des Jugendzentrums auch anders als üblich und breit aufgestellt ablaufen. Um bei der Suche nach einem neuen Leiter einen größtmöglichen Interessentenkreis zu erreichen, reiche eine einfache Stellenanzeige nicht aus. Daher wurde ein Plakat erstellt, das unter anderem auch in den Unis in Bochum, Dortmund und Siegen ausgehängt werden soll. „Damit soll auch unterstrichen werden, wie wichtig die Jugendarbeit für die Stadt Neuenrade ist“, betont Wiesemann. J

ugendarbeit sei auch ein Standortfaktor, der durch die Stadt mit abgedeckt werden müsse. Außerdem sollen alle Jugendorganisationen, wie zum Beispiel die Jugendfeuerwehr oder die Jugendabteilungen der Sportvereine, weiter vernetzt werden. „VIP Neuenrade ist ein ganz wichtiger Bestandteil dessen“, sagt Wiesemann. Die Vereine müssen in Bezug auf die Jugendarbeit gebündelt werden. „Sie sollen sich miteinander abstimmen, aber ansonsten natürlich trotzdem eigenständig bleiben“, meint Hauptamtsleiter und stellvertretender Bürgermeister Dierk Rademacher. Es werde viel für die Neuenrader Jugend angeboten, aber oft wüsste der eine Veranstalter nichts vom anderen. „Ich stelle mir das Jugendzentrum in Zukunft als eine Art Zentrale für die Jugendarbeit vor, von der aus die Fäden gezogen werden“, sagt Wiesemann.

Dass bereits die erste Umstrukturierung des Jugendzentrums und die Einstellung von Thorn Leonhardt im Mai als kommissarischer Leiter Früchte trage, zeige die Frequentierung des Jugendzentrums: „Seit er dabei ist und das Jugendzentrum an drei Tagen in der Woche geöffnet ist, ist hier wieder richtig Aktivität. Vor kurzem hat mich eine Mutter angesprochen, deren Sohn wieder ins Jugendzentrum geht, was er früher nie getan hat“, berichtet Wiesemann.

Sein Traum sei nun ein fließender Übergang von Leonhardt zum neuen Leiter des Jugendzentrums. Im Detail wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Sozialarbeiter beziehungsweise ein Sozialpädagoge mit abgeschlossener Hochschulausbildung für eine unbefristete Vollzeitstelle gesucht. Weitere Informationen dazu und das Plakat sind unter www.neuenrade.de zu finden.

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