Stadtwerke: Mehr Gewinn als geplant

Neuenrade - Die Stadtwerke haben im Jahr 2014 mehr Gewinn gemacht als geplant. Rund 32 400 Euro mehr sind es, also ein Plus von gut 516 000 Euro. Der größte Teil kommt aus der Stadtentwässerung (rund 301 000 Euro) und der Wasserversorgung (173 000 Euro).

Das sind auch die Bereiche, in die die Stadtwerke im Jahr 2014 am meisten investiert haben. Für das Kanalnetz und die Betriebsausstattung der Stadtentwässerung gaben sie knapp 394 000 Euro aus. Im Bereich der Wasserversorgung investierten sie rund 160 000 Euro – in das Wasserleitungsnetz und die Betriebsausstattung.

Alle Geschäftsbereiche seien positiv abgeschlossen worden, erläuterte Anke Seeling, stellvertretende Kämmerin, am Dienstagabend in der Sitzung des Verwaltungsrates der Stadtwerke Neuenrade. Das war in den vorherigen Jahren nicht immer so, daher sei es ein gutes Jahr gewesen für die Stadtwerke, sagte Seeling. Die Jahresgewinne werden der Allgemeinen Rücklage zugeführt. Die beträgt derzeit rund 6,4 Millionen Euro.

Der Gewinn aus der Straßenreinigung ist im Vergleich zu 2013 (148 000 Euro) im Jahr 2014 (19 400 Euro) stark zurückgegangen. Das liege auch an den Gebühren, die die Stadtwerke gesenkt haben – von einem Wurzelwert in Höhe von 2,65 Euro auf 1,92 Euro. Auch für 2015 zahlen die Bürger weniger: 1,51 Euro. Ob die Gebühren in 2016 noch einmal gesenkt werden oder wieder erhöht werden müssen, sei noch nicht absehbar. Die Verantwortlichen beginnen jetzt mit der Gebührenkalkulation, so Seeling.

Auch einen Zwischenbericht der ersten drei Quartale 2015 stellte Seeling am Dienstag vor: „Das Wirtschaftsjahr läuft nach Plan.“ Die Stadtwerke hätten vorab einen Gewinn in Höhe von 574 000 Euro geplant, sagte Seeling auf Nachfrage. Man müsse jedoch das letzte Quartal, insbesondere den Winter und den Winterdienst, abwarten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare