Stadtplanung im Fokus - Stadt will „integriertes kommunales Entwicklungskonzept“

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Dieser Bereich zwischen Schulkomplex Niederheide und Einmündung Kreisel Neue Mühle wird überplant. Hier besteht nun eine Veränderungssperre.

Neuenrade - Stadtplanung war vorherrschendes Thema im Bauausschuss. Der Bebauungsplan Niederheide – mit Veränderungssperre – wurde für den Rat abgesegnet

Gleiches gilt dann auch für die Änderung des Flächenutzungsplans für die Niederheide, inklusive des Areals mit der Zimmerei Ross, welche der Türkisch-Islamische Verein über die Emug (Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft) kaufen möchte , um dort eine größere Moschee zu bauen. Das alles hat auch Planungskosten zur Folge, je nachdem muss dabei auch ein Einzelhandelskonzept her, wenn sich großflächiger Einzelhandel im Plangebiet (Alter Sportplatz) ansiedeln soll.

Außerdem muss das Verkehrskonzept geändert werden angesichts der möglichen Planungen mit viel Publikum- oder Kundenfrequenz. Reichlich Arbeit für die Planer also. Das Instrument der Veränderungssperre sichert der Stadt dabei die Planungshoheit und verhindert baulich/planerische Veränderungen, die den Vorstellungen der Gemeinde widersprechen. Wohl auch im Vorgriff auf die mittelfristig anstehenden städtebaulichen Veränderungen gab es wohl ein Gespräch mit der Arnsberger Bezirksregierung in Neuenrade wegen möglicher Förderprojekte. Davon berichtete Bauamtsleiter Marcus Henninger.

Seitens der Bezirksregierung sei signalisiert worden, dass sich die Möglichkeit, Fördermittel zu bekommen, durch die Erstellung eines Handlungskonzeptes, vom Rat abgesegnet, verbessern würden. Seitens der Arnsberger habe man ausdrücklich die Erstellung eines „integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes“ empfohlen, um auch stadtplanerische Maßnahmen gefördert zu bekommen. Was das kostet, hatte die Verwaltung auch schon recherchiert: 39270 Euro brutto.

Das würde gefördert, aber mit einem entsprechenden Eigenanteil der Stadt Neuenrade. Vorsorglich sei der Antrag auf Förderung gestellt worden, hieß es im Ausschuss. Der Eigenanteil in Höhe von 14000 Euro müsste dann über zwei Jahre gestreckt werden, hieß es im Ausschuss. Auch die Beteiligung der Bürgerschaft müsse dabei in das Handlungskonzept mit einfließen – ähnlich den EU-Projekten wie Leader, die viel Wert auf Bürgerbeteiligung legen

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