Mit sehr viel Liebe zum Detail

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„Für mich ist mein Garten genauso Entspannung, wie für manch einen ein Wellnessurlaub.“ Klaus Vollmer hat viel Zeit und Geduld in seinen Garten gesteckt

Neuenrade - Viel Zeit, Geduld und vor allem sehr viel Liebe zum Detail hat Klaus Vollmer in seinen bunten Garten in Blintrop gesteckt.

Seit nunmehr zwölf Jahren bepflanzt und gestaltet der 43-jährige seinen 600 Quadratmeter großen Garten und ist immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen und Herausforderungen. „Ich habe angefangen, den Nutzgarten von meiner Mutter zu übernehmen und auch viel über Pflanzen von ihr im allgemeinen gelernt“, so der Hobbygärtner. Jede freie Minute verbringt er in seiner kleinen Oase und sieht das als Ausgleich zum Berufsleben.

„Für mich ist mein Garten genauso Entspannung, wie für manch einen ein Wellnessurlaub“, so der gelernte Industriekaufmann. Momentan verbringt Vollmer sehr viel Zeit im Garten, zum Teil bis 22 Uhr. Der Gemüsegarten sei dabei das aufwändigste Projekt. Er erklärt auch, dass er kein System in der Anordnung der Blumen habe, sondern einfach bunt nebeneinander pflanze. Auffällig im Garten sind liebevolle Details, wie zum Beispiel ein bepflanztes Küchensieb oder aus Beton gegossene Tortenböden, die bepflanzt werden. Viele dekorative Accessoires wie Suppenkellen und alte Tee- und Milchkannen sind im ganzen Garten zu finden. Diese schaffen eine gemütliche Atmosphäre und laden zum Anschauen ein.

Unter einem Apfelbaum stehen ein alter Tisch und zwei einladende alte Stühle. Um sein Hobby zu teilen und sich auszutauschen nimmt Vollmer alle zwei Jahre an dem Projekt „Offene Gärten“ teil. Bei Kaffee und Kuchen, welcher zugunsten der Holger Hitzblech Stiftung verkauft wurde, tauschten sich die Besucher aus und bewunderten unter anderem einen Pavillon, den der Buchhalter aus alten Fabrikfenstern selbst gebaut hat: „Ich habe einige Jahre immer wieder nach diesen Fenstern gesucht, bis ich genügend für diesen Pavillon hatte. Dann habe ich ihn bepflanzt und nun kann man darin wunderbar sitzen und entspannen“. Dieses Angebot wurde von den Gästen gerne genutzt: So tranken sie Kaffee und bestaunten Brombeeren, Hopfen und Clematis, die an den Fenstern hochrankten.

Mehr als 200 Besucher kamen bei strahlendem Sonnenschein vor zwei Wochen und für die Holger Hitzblech Stiftung konnten so 335 Euro gespendet werden. Um sich weitere und neue beziehungsweise nostalgische Ideen zu holen, fährt der Blintroper gerne auch selbst mal in andere Gärten, wie zum Beispiel an den Niederrhein. „So kann ich mir immer wieder Anregungen für meinen Garten holen und mich mit anderen Gärtnern austauschen!“

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