Secret Gig der Kleinstadtartisten in Neuenrade

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In Aktion: Die Kleinstadtartisten

Neuenrade - „Das wird super“, dessen war sich Kevin Moller, Gitarrist bei den „Kleinstadtartisten“, schon vor dem Auftritt seiner Band sicher. Die Vorfreude, auch bei den weiteren Mitgliedern des Quintetts wie Markus Weigel, Rouven Hymmen, Patrick Hain sowie Andreas „Don Reini“ Reinecke, war groß.

Die frisch gegründete Gruppe spielte am Freitag einen Secret Gig, also ein Konzert nur für geladene Gäste. Dabei sei die Gründung der Coverband noch nicht so lange her, erst seit sieben Wochen probe man zusammen. Drummer Rouven Hymmen habe mit einer anderen Band neben dem jetzigen Raum der „Kleinstadtartisten“„ gespielt und wurde von Reinecke angesprochen. Kevin Moller sei gar über eine Annonce auf Ebay-Kleinanzeigen zu der Band gekommen. Trotzdem fühle man sich wie eine Familie, die Chemie stimme, betonten die Bandmitglieder.

Das machten die Artisten auch musikalisch auf der Bühne deutlich. Da alle Mitglieder bereits zuvor in verschiedenen Bands gespielt hatten, seien schnell Anfragen nach Live--Terminen der „Kleinstadtartisten“ gekommen, weshalb die Idee eines Secret Gigs entstanden sei. Bei ihrem ersten eigentlichen Auftritt vor Familie und Freunden präsentierten sie Rock, Pop und Punk-Cover. Härter aber gängig wolle man sich präsentieren und dabei nicht unbedingt die A-Seiten spielen.

Auch unbekanntere Künstler oder Lieder zähle man so zum Repertoire. Nach den wenigen Wochen spielten die Artisten bereits ein beachtliches, einstündiges Set. Rockig-punkig wurden Lieder wie „Rock & Roll Queen“ von The Subways oder „Endlich wieder Discozeit“ von Montreal gespielt. Doch auch ruhigere Songs wie Daniel Wirtz’s „Overkill“ vermochten zu begeistern.

Die Mischung sei gut und werde immer besser, betonte Sänger Andreas Reinecke. Weitere Interpretationen wie „American Idiot“ von Green Day machten es deutlich – gerade für Fans alternativer Rockmusik ist die Band wohl ein lokaler Geheimtipp. „Wir wollen zeigen wer wir sind“, hatte Reinecke vor dem Gig erklärt. Und das ist den fünf Musikern in jedem Fall gelungen.

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