Kulinarische Wanderung lockt 380 Teilnehmer an

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Eine große Zahl von Helfern kümmerte sich darum, dass die Wanderer auch kulinarisch auf ihre Kosten kamen.

Neuenrade - Die SGV-Abteilung Neuenrade konnte am Sonntag bei der sechsten „Kulinarischen Familienwanderung“ nicht nur das Lob der 380 teilnehmenden Wanderfreunde einstecken – sie hatten offenbar auch Petrus auf ihrer Seite.

Die SGVler um den Vorsitzenden Gerold Bunse hatten wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Bereits vor dem Starttermin um 11 Uhr am Kulturschuppen waren die ersten Teilnehmer eingetroffen. Teilweise waren es bekannte Gesichter, die freundschaftlich begrüßt werden konnten – aber auch viele neue Wanderfreunde, die dabei sein wollten, waren gekommen. Die Teilnehmerzahl erreichte zwar nicht den Status des vergangenen Jahres – da waren es mehr als 400 Wanderer – aber der Blick in die Liste der Wanderer zeigte, dass in den Nachbargemeinden Werdohl, Altena, Letmathe, Lüdenscheid, dem Versetal und in Plettenberg-Ohle die kulinarische Familienwanderung inzwischen ihren Platz im Terminkalender gefunden hat. Selbst aus Remscheid, Olpe und Kamen waren Wanderfreunde gekommen und der SGV Neheim war gleich mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl angetreten. Auf die weiteste Anreise konnte ein Berliner blicken.

Knapp elf Kilometer, mit einer kleinen Umgehung waren es sogar zwölf Kilometer, mussten zurückgelegt werden. Start und Ziel war der Kulturschuppen am Bahnhof, wo Hochbetrieb herrschte. Kinderschminken und Luftballonwettbewerb wurden dort ebenso angeboten wie eine fast zehn Meter lange Kuchentheke. Im Außenbereich liefen der Grill sowie der Zapfhahn am Getränkestand auf Hochtouren.

Im Kulturschuppen fand Imker Matthias Pohl das Interesse der Wanderer. Der Werdohler hatte naturbelassenen Sommerhonig im Angebot, für den seine neun Bienenvölker in der Region Werdohl/Neuenrade sorgen.

Kulinarische Familienwanderung

Ab der erste Station führte der Weg zum Gut Berentrop und zum Stand der Altstadtgemeinschaft und der Waldschule. Die Altstädter hatten wieder keine Mühen gescheut. Als kulinarische Attraktion setzten sie auf ihren „Altstadtburger“, der mit zwei naturbelassenen Saucen und einer nicht zu übersehbaren Größe den Hunger der Wanderfreunde stillte.

Danach führte die Route zum Neuenrader Weinberg, wo Freunde des edlen Tropfens auf ihre Kosten kamen. Das weibliche SGV-Team Veronika, Elisabeth und Gerda war in seinem Element, sie kredenzten rote und weiße Pfälzer Weine, die in der Geschmacksnote von lieblich bis herb reichten.

An der „Bärenhöhle“ im Hotel Wilhelmshöhe, der vierten Station, stimmten die nahen Sitzplätze zum Wald positiv, am Grill sorgte Koch-Azubi Marvin für eine schmackhafte Mahlzeit. Salate und Kuchen rundeten das Ergebnis ab.

Positive Stimmung kennzeichnete auch die Station am Waldstadion, wo Kaisergarten-Betreiber Egbert Groke mit seinem Team neben Kartoffelsuppe und Kartoffelsalat wieder seinen deftigen Knüller parat hatte: Die „Wanderfrikadelle nach Art des Hauses“ – und das bestätigten die Wanderer unisono - war wieder „der Hit.“

Zum Abschluss der sechsten „Kulinarischen Wanderung“ bescheinigte Bürgermeister Antonius Wiesemann eine „gute und ansprechende Arbeit für unsere Stadt, die mit dieser Veranstaltung dazu beiträgt, dass unsere schöne Region noch besser bekannt wird.“

Das Stadtoberhaupt händigte mit humorvollen Worten die Verzehrgutscheine an die Gewinner der Verlosung aus. Als Glücksfeen waren die jungen Damen Bente und Felicitas im Einsatz.

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