"Schnelles und stabiles Internet"

Förderbescheid zum Breitbandausbau in Neuenrade

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Antonius Wiesemann nahm den Förderbescheid zum Breitbandausbau von Christel Voßbeck-Kayser und Tilo Deckert entgegen.

Neuenrade - Wir haben das schon sehr klug gemacht“, bemerkte Christel Voßbeck-Kayser, Bundestagsabgeordnete der CDU, am Dienstag, als sie und Breitbandkoordinator Tilo Deckert Bürgermeister Antonius Wiesemann den Förderbescheid zum Breitbandausbau überreichten.

Mit 50 000 Euro, der höchstmöglichen Summe, wird in Neuenrade der Ausbau des Breitbandes gefördert. „Für uns als Stadt ist das sehr wichtig. Und das nicht nur im Gewerbegebiet und in der Wirtschaft - auch in privaten Haushalten ist eine gute Anbindung ans Internet immer wichtiger“, betonte Wiesemann. So sei eine gute Übertragungsrate wichtig, um Fachkräfte in die Region zu holen und auch hier zu behalten.

 „Das sieht man ja schon im Tourismus: Campingstellplätze, die keine Internetanbindung haben, werden nur noch schlecht vermietet. Auch für das Home Office ist das Internet wichtig“, fügte Deckert, Breitbandkoordinator und Projektleiter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH hinzu. Auch in der Schule und beim Studium würden viele Dokumente bereits nur noch über das Internet geteilt und versendet.

 „Es reicht eben nicht, wenn man zwar eine tolle Wirtschaft hat, man aber die Rahmenbedingung nicht stellen kann, um Fachkräfte nach Neuenrade zu holen“, sagte Voßbeck-Kayser. Das Internet sei auch keine exklusive Sache der Jugendlichen mehr. Mittlerweile seien alle Generation im weltweiten Netz zuhause. „Natürlich werden wir nicht absolut jeden abgelegenen Bauernhof erreichen können. Aber in diesen Fällen gibt es indivduelle Lösungen, zum Beispiel über Satellit. So haben wir schon ganze Unternehmen ans Internet angebunden“, sagte Deckert.

Geplant sei eine Glasfaseranbinung. „So etwas haben wir schon in Küntrop, allerdings sind da die letzten Meilen, die Teilnehmeranschlüsse, Leitungen aus Kupfer. Die Glasfaser ist die Zukunft“, sagte Deckert. Insgesamt investiere der Bund 2,7 Milliarden Euro für eine deutschlandweite Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. „Schnelles und stabiles Netz“, verspricht Christel Voßbeck-Kayser.

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