Schellenbaum-Pin der Neuenrader Schützen in limitierter Auflage

500 Stück gibt es von den Schellenbaum-Pins. Erhältlich sind sie im Festzelt und kosten fünf Euro.

Neuenrade - Mit mehr als eineinhalb Jahrhunderten auf dem Buckel ist der Schellenbaum laut den Neuenrader Schützen ein lebendes Urgestein. Nachdem das traditionelle Metallkunstwerk in den vergangenen Jahren immer stärker abgebaut hatte, musste es in diesem Jahr mit Hilfe der Sparkasse als Hauptsponsor restauriert werden (wir berichteten).

Die Fahnenabteilung könne damit ab diesem Festwochenende wieder mit einem glänzenden Prachtstück aufmarschieren, heißt es in einer Mitteilung der Schützen weiter. Am meisten freue sich Falk Pump, der als Schellenbaumträger sein frisch restauriertes Arbeitsgerät gerne zu den Antreteplätzen bringt. Am Sonntag dann werde er ab der Villa am Wall, am Montag ab dem Haus des neuen Königspaares, die Festumzüge mit anführen.

 „Jetzt, wo dem Relikt wieder zu alter Strahlkraft verholfen wurde, gibt es den passenden Pin, damit alle daran teilhaben können – zum Anheften ans Hemd, die Uniform, die Schützenmütze oder wie jeder sonst mag“, schreiben die Schützen weiter. Diese Pins seien jedoch limitiert. Es gibt 500 Stück von ihnen und sie kosten fünf Euro. Zu kaufen gibt es sie während des Schützenfestes im Festzelt auf dem Wall. Die Erlöse gehen in die Brauchtumspflege der Schützengesellschaft – schließlich stünden immer mal wieder Aufarbeitungen und Reparaturen an. Und der Schellenbaum sei nicht die letzte Aufgabe in diesem Bereich gewesen.

Der Schellenbaum habe im Übrigen eine bewegte Geschichte hinter sich. Wer sich noch weiter darüber informieren möchte, kann sich die historische Abhandlung von Klaus-Dieter Braun im Internet unter www.schuetzen-neuenrade.de/organisationen/schellenbaum herunterladen. Da ist beispielsweise auch zu erfahren, wo und von wem der Schellenbaum während der schützenfestlosen Zeit im Zweiten Weltkrieg versteckt gehalten wurde.

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