"Wir haben mehr getrommelt als bisher"

Rundum positive Gertrüdchen-Bilanz bei den Neuenrader Machern

Die Pferde sind eine der Gertrüdchen-Attraktionen. Jetzt soll darauf hingearbeitet werden, dass die Vierbeiner auch am Sonntag vor der Villa am Wall zu finden sind.

Neuenrade - Bürgermeister Antonius Wiesemann äußerte sich „sehr zufrieden“ mit dem Verlauf des Gertrüdchens. „Es war ein tolles Fest, mit guter Laune – es waren einfach alle gut drauf.“

Besonders erfreut seien die Organisatoren und Händler über das recht stabile Wetter gewesen.

Auch das Konzept „Zurück zu den Wurzeln“ habe sich bewährt: „Der landwirtschaftliche Bereich ist gut angekommen“, so Wiesemann. Wenn er auch mit dem Ergebnis zufrieden sei, könne in der Zukunft dennoch eine Feinabstimmung vorgenommen werden. 

Volksfest in Neuenrade

Denn es sei schade gewesen, dass am Sonntag im Bereich vor der Villa keine Tiere mehr – insbesondere Pferde – zu finden waren. „Die Tiere müssen abends natürlich zurück in den Stall und verpflegt werden“, stellt Wiesemann fest. Dennoch sei zu überlegen, das im kommenden Jahr anders zu handhaben, um den Parkbereich an beiden Tagen zu beleben.

Alternativ könne überlegt werden, den Pferdemarkt auf den Sonntag zu verlagern: „Gerade an diesem Tag kommen die meisten Familien zum Gertrüdchen.“

Vor allem die jungen Leute hätten großes Interesse an den Tieren und der Arbeit auf dem Land gezeigt. Die Resonanz sei dort gut gewesen. Sehr gut sei auch das Waffelcafé in der Villa am Wall am verkaufsoffenen Sonntag angenommen worden. „Ich gehe davon aus, dass wir die Konzeptidee beibehalten werden.“

Auch Sabine Rogoli, Gertrüdchen-Beauftragte im Rathaus und Ordnungsamtsleiterin, ist rundum zufrieden. „Am Sonntag war es so voll, wie das vor zehn Jahren mal der Fall war“, stellt sie fest. Das führt Rogoli auch auf die umfangreichen Werbemaßnahmen im Vorfeld des Traditionsfestes zurück: „Wir haben mehr getrommelt als bisher und werden das wohl künftig so beibehalten.“

Kunsthandwerk im Kaisergarten

Wie der Bürgermeister vertritt auch Rogoli, die Auffassung, dass der Marktbereich rund um die Villa auch am Sonntag mit Vierbeinern belebt werden müsse. „Wir werden darauf hinarbeiten“, verspricht sie für kommende Feste. Die Anregung, in den kommenden Jahren weitere Hinweisschilder aufzustellen, die auswärtigen Besuchern beispielsweise den Weg zum Kreativmarkt im Kaisergarten oder dem Trödelmarkt der CDU-Frauen weisen, habe sie notiert, sagte die Gertrüdchen-Fachfrau.

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