Orientierungshilfen und Informationen für Radfahrer

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Gut sichtbare rote Zahlen weisen Menschen, die den Märkischen Kreis mit Zweirädern erkunden, den Weg. Die Idee zu diesem Orientierungs-System stammt aus den Niederlanden

Neuenrade -  „Radeln nach Zahlen“ heißt das Prinzip, nach dem in Neuenrade – und überhaupt im ganzen Märkischen Kreis – ein System zur besseren Orientierung an Radwegen sorgen soll.

Das teilte der Kreis in einer Pressemitteilung mit. Es sei ein neuartiges System, das aber bereits gegen Ende des vergangenen Jahres aufgebaut worden sei, weiß Margarete Kind, die Zuständige für Tourismusangelegenheiten der Stadt Neuenrade. Dabei handle es sich um Schilder, die beliebte Radwege aufzeigten und die mit Nummern gekennzeichnet seien, an denen sich Radfahrer orientieren könnten.

„Man kann von Zahl zu Zahl radeln“, erläutert Kind und ergänzt: „Es gibt mehrere Knotenpunkte entlang der Wege, an denen die Schilder immer wieder auftauchen. So wissen die Radfahrer immer, wie es weiter geht und welche Möglichkeiten sie haben.“ Das System stamme ursprünglich aus den Niederlanden, wie der Kreis informierte. Es solle dazu dienen, das Radwegenetz flächendeckend zu beschildern – dabei sollen sowohl bekannte als auch neue Routen miteinander verbunden werden.

Die heimische Region und ihre Radwege seien dabei in eine Wabenstruktur eingeteilt worden. An den Eckpunkten dieser Waben entstünden so die Knotenpunkte, von denen aus die Weiterfahrt dann in mehrere Richtungen möglich sei. Der besseren Übersicht halber wurden diese Punkte rot nummeriert. Zusätzlich gebe es an den Knotenpunkten verschiedene Informationstafeln – diese enthalten, neben den Wegweisern, auch einen Kartenausschnitt und Informationen zu dem Standort, an dem der Radfahrer sich gerade befinde.

Ein QR-Code, der mit dem Smartphone eingescannt werden kann, zeigt dann direkt eine Homepage mit weiteren Informationen zu „Radeln nach Zahlen“. Die Kosten für die Wegweisung und das Knotenpunktsystem des Märkischen Kreises belaufen sich laut der Mitteilung auf rund 75 000 Euro. Die Mittel für das Projekt stammen zu 70 Prozent aus EU- und Landesmitteln. Die restlichen 30 Prozent seien durch die beteiligten Kreise in Südwestfalen finanziert worden.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Homepage www.radeln-nach-zahlen.de.

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