Gartenpracht auf 1500 Quadratmetern

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Hartmut Erkmann erfreut sich hier an den schönen Mairosen.

Neuenrade - Die pure Gartenvielfalt konnten Liebhaber und Interessierte am Sonntag im Garten von Gabriele und Hartmut Erkmann erleben. Das Ehepaar hatte die grüne Oase anlässlich der „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ für Gäste geöffnet.

Einen Monat früher als während der vergangenen Jahre stand der Garten den Besuchern offen, sodass einige der unzähligen Rosensorten noch gar nicht blühten. Die vielen Knospen der Gewächse mit klangvollen Namen wie „Bobby James“ oder „Mozartrose“ ließen nur erahnen, welch prachtvolles Blütenmeer später im Jahr noch zu erwarten ist.

Das sei aber durchaus gewollt, betonte Gabriele Erkmann. Es gebe schließlich zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken. Und die Farbenpracht in ihrem Garten gab ihr Recht. In diesem Jahr habe man eben den Fokus auf die Sträucher oder früher blühende Pflanzen wie Mairosen oder Iris gelegt. Die Anregung zur Gestaltung des Gartens hätten sie aus einem Buch bekommen und ihren „Naturpark hinter dem Haus“ immer weiter entwickelt, wie Hartmut Erkmann erklärte.

Offene Gärten: Parkähnliche Pracht am Beuler Weg

Im oberen Teil der Anlage ist eine Obstbaum-Anpflanzung zu finden, dazwischen hohe Gräser. Die Naturwiese solle von selbst wachsen. „Die Brennnesseln sind gewollt“, meinte Erkmann. Die naturbelassene Wiese biete Nahrung für Insekten, die in einem eigens aufgestellten Insektenhotel leben. Herzstück der Anlage ist ein großes Rondell, durchschnitten von kleinen Wegen.

In den Beeten blühen Pflanzen ineinander übergehend in allen Farben, an den Bögen ranken sich Rosen voller Knospen – und so mancher ersten Blüte. Natürlich mache so ein Garten auch eine Menge Arbeit, die Fläche sei immerhin 1800 Quadratmeter groß. „Im Herbst ist man dann froh, wenn der Winter kommt“, bemerkte Erkmann schmunzelnd. Denn gärtnern könnte man jeden Tag.

Um den Garten für die Besucher vorzubereiten, wurde in der Woche zuvor der Rasen gemäht, ganze zwei Tage habe das in Anspruch genommen. Den Tag nutzte das Ehepaar auch zum Gespräch mit Gleichgesinnten. Direkt die ersten Gäste hätten einen ähnlichen Garten. So wurden nicht nur Erfahrungen, sondern auch Gewächse getauscht, mit Spaten und Plastiktüte ging es Richtung Beet.

Das freue nicht nur die Besucher, auch die wuchernden Pflanzen könnten so ein bisschen eingegrenzt werden, erklärte Hartmut Erkmann.

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