Neuordnung der Neuenrader Spielplatz-Landschaft

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Die Geräte sind überaltert - auch hier will die Verwaltung reagieren.

Neuenrade - Die Spielplätze im Stadtgebiet sind Thema bei der nächsten Sitzung des Fachausschusses. Schule, Sport, Jugend und Soziales. Nach einer Analyse durch die Verwaltung wird die Spielplatzlandschaft neu geordnet.

 Einige Spielplätze werden aufgegeben. Hintergrund der Änderung ist, dass eine Neubewertung aufgrund des demographischen Wandels und Veränderungen der Bevölkerungsstruktur in den Stadtteilen wohl nötig wurde. Künftig soll der Spielplatzbedarfsplan auch im fünfjährigen Rhythmus neu aufgelegt werden.

 Bei der Verwaltung ist man der Meinung, dass der Spielflächenbedarf generell in Neuenrade und den Ortsteilen im Wesentlichen gedeckt ist. Allerdings gibt es Probleme im Norden Neuenrades (Spielbezirk II). Zwischen Dahler Straße und Hüttenweg, im Süden begrenzt durch die B229, sei das Spielflächen Angebot nicht ausreichend. Um hier gegenzusteuern, sei eine detaillierte Untersuchung der Einwohnerstruktur sinnvoll.

Um das Manko auszugleichen, regt die Verwaltung an, hier zunächst je 500 Quadratmeter große Bolzplätze anzulegen. Schlecht steht es im Neuenrader Westen um die Spielplätze. Das Spielareal In der Hönne wird nur noch als Bolzplatz genutzt, wegen starker Schäden war der Spielplatz zurückgebaut worden, „da der Vandalismus nicht mehr kontrollierbar- und eingrenzbar“ gewesen sei. Auch der Spielplatz Heerweg wird aufgeben. Er sei nicht barrierefrei, es sei gefährlich „die Haupterschließungsstraße Heerweg zu überqueren“. Konsequenterweise soll auch der Heerweg-Spielplatz aufgegeben werden, stattdessen soll im Bereich der Uhlandstraße ein gesicherter Spielplatz errichtet werden – je nachdem wie die Bebauung an der Uhlandstraße vonstatten geht. Die Aufgabe des einen und die Neuerrichtung des anderen soll aufeinander abgestimmt werden.

 In Blintrop (Spielbezirk VIII) wird wohl der Spielplatz Borketalstraße aufgegeben. Der liegt – wie offenbar jetzt aufgefallen ist – direkt an der Kreisstraße 31. Und er sei daher „verkehrstechnisch ungenügend“. Zudem bestünde Gefahr durch Astbruch wegen des angrenzenden Baumbestandes. Deshalb soll das Spielareal am Kapellenweg aufgewertet werden. Da zudem allgemein der Spielgerätebestand in die Jahre gekommen ist, empfiehlt die Verwaltung auch den Haushaltsansatz zu erhöhen. Außerdem sollte bei künftigen Investitionen auf Aluminium statt Holz gesetzt werden. - Von Peter von der Beck

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