Neuerungen beim Neuenrader Schützenfest

Symbolbild.

Neuenrade - Die Neuenrader Schützengesellschaft (NSG) war schon in der Vergangenheit bekannt dafür, dass sie neue und unbekannte Wege gegangen ist – abseits der Norm und hochinnovativ.

Langfristig wurde sie dafür immer belohnt: Das Konzept der Zeltparty hat es so zum Ende der 90er Jahre weit und breit nicht gegeben, es ist eine Erfindung aus der Hönnestadt und wurde im Nachgang von vielen umliegenden Vereinen adaptiert. Der Höhepunkt war im Jahr 2008 mit DJ Ötzi unter der Federführung des heutigen Vereinschefs Björn Sip. Das Frühkonzert am Sonntagvormittag ist auch ein Fest-Element, das viele Vereine im Sauerländer Schützenbund nach und nach in ihren Ablauf mit einfließen lassen. Auch hier war Neuenrade vor vielen Jahren Vorreiter.

Wo andere Vereine sich über 100 Zuhörer freuen, begrüßen die Neuenrader Schützen über 600 Menschen im Festzelt. Das Frühkonzert ist damit zum größten Blaskonzert der Region geworden und hat sich als Kulturperle in Neuenrade etabliert. Mit dem neuen Festablauf wird auch ein neuer Weg gegangen, um zukunftsfähig zu bleiben und der einen oder anderen gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung zu tragen. Die NSG-Verantwortlichen sind sich sicher, dass das ein Erfolg wird.

Damit jeder weiß, was wann stattfindet, wird in der kommenden Vorberichterstattung der Festablauf nochmals erläutert. Das Schmückfest, bei dem sich die einzelnen Nachbarschaften treffen, die Straßen in grün-weiß hüllen und im Nachgang das ein oder andere Stück Fleisch vom Grill oder ein kühles Erfrischungsgetränk genießen, bleibt auf dem traditionellen Donnerstag.

Die größte Schmückstelle der Stadt findet sich beim Königspaar Thomas und Birte Schulte an der Oberen Halle. Der Freitag beginnt dann mit dem Preis- und Königsschießen auf dem Schießstand, Hinter der Stadt 28. Danach wird das Festwochenende offiziell eröffnet mit der ökumenischen Andacht und der Totenehrung am Friedensstein, um dann im Zelt die Jubilare zu ehren. Die Eröffnungsrede, den sogenannten Kommers, hält Oberst Sip um 20 Uhr auf der Bühne.

Dann geht es an die erste große Änderung: Die Serenade und der Zapfenstreich werden zusammen im Zelt durchgeführt, damit um kurz nach 21 Uhr die bewährte Tanzkapelle Airport aus Gerlingen ihr Bestes geben kann. In den vergangenen Jahren wurde oft der Wunsch an die NSG herangetragen, mehr Sitzgelegenheiten am Kommersabend zur Verfügung zu stellen. Das konnten die Festorganisatoren in diesem Jahr angehen und mehr freie Sitze zur Verfügung stellen. „Das ist vor allem wichtig für die ältere Generation, die wollen wir alle dabei haben an diesem tollen Neuenrader Abend“, weiß der ehemalige Vereinsfunktionär Walter Tönnesmann zu berichten, der selbst tatkräftig im Projektteam für den neuen Festablauf mitgewirkt hat. Der Eintritt an diesem Abend kostet 7 Euro pro Person, für Mitglieder und deren Partner ist der Eintritt gegen Vorlage des Mitgliedsausweises frei.

Folgende Personen werden am Festfreitag um 19 Uhr im Zelt für Ihre Treue zum Verein geehrt:

50 Jähriges Jubiläum: Klemens Brockhagen, Heinrich Wilhelm Dentgen, Dieter Fuderholz, Annegret Gassmann, Erwin Hamann, Gerd Kluge, Hans-Werner Linn, Armin Metz, Otto Mirwald, Ludger Möller, Wolfgang Pauer, Georg Puder, Jürgen Rademacher, Peter Schmoll, Gerd Schmoll, Karl-Erich Schüttler, Siegfried See

60 Jähriges Mitgliedschaftsjubiläum: Herwald Aldehof, Paul Dieter Bartschat, Alois Kolberg, Rolf Neemann, Josef Schubert, Franz-Bernhard Tönnesmann

Übersicht der Paare, die Ihre Regentschaft vor vielen Jahren angetreten haben: Vor 25 Jahren Karsten & Marion Runte, vor 40 Jahren Veit Henning & Heike Krönke, vor 50 Jahren Paul & Ingrid Becker, vor 60 Jahren: Friedrich Wilhelm „Koco“ Kohlhage & Gisela Pelzer Weitere Informationen gibt es aufwww.schuetzen-neuenrade.de.

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