Neuer Anlaufpunkt für Jugendliche

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Franziska Kunze mit den fleißigen Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter. Mit dabei natürlich auch Uwe und Christine Laudert.

Neuenrade - Es hat lange gedauert – und wenn man es genau nimmt, sogar gut zehn Jahre, bis die jungen Mitglieder der Gemeinde nun einen schicken Jugendraum ihr Eigen nennen dürfen. Am Freitag wurde der neu hergerichtete Jugendraum eingeweiht.

 Zum Hintergrund: Wie Uwe Laudert, einst Jugendpresbyter der Gemeinde, am Rande der Einweihungsfeier erläuterte, habe vor gut zehn Jahren der Jugendraum im Keller mehrfach voll Wasser gestanden. Man habe es nie hinbekommen den Raum wieder ordentlich herzurichten – und es irgendwann aufgegeben.

 Statt dessen sei die Sache mit dem ehemaligen Lutherraum angeleiert worden: Junge Leute haben sich diesen an Land gezogen und vor zwei Jahren mit der Herrichtung und Renovierung begonnen.

In diesen Tagen wurde die Renovierung abgeschlossen und am Freitag wurde im Kreise der Helfer und Organisatoren die Einweihung des Raumes gefeiert. Franziska Kunze, hauptamtliche Jugendreferentin der evangelischen Gemeinde, erläuterte, dass man etliche Stunden und Wochenenden in die Herrichtung des Raumes investiert habe. Auch wurde einiges gespendet. Für das Palettensofa hatte das Drahtwerk Elisental ordentliche Paletten zur Verfügung gestellt, finanzielle Unterstützung gab es von den Kreisen der Gemeinde und der Gemeinde selbst.

Beteiligt haben sich auch tatkräftig der Männerkreis, und auch seitens der Landeskirchliche Gemeinschaft gab es Hilfe. Einen sehr großen Anteil haben dabei die Jugendmitarbeiter der Gemeinde. In der Tat kann sich der große Raum nun sehen lassen. Die Decken wurden abgehängt, die Lampenschirme selbst gemacht, es wurde alles gestrichen und das Palettensofa selbst gestaltet. Nun können die Jugendlichen, die Konfirmanden und die Jungschar den Raum nutzen. Dieser ist gut ausgestattet, es gibt viele Spiele, außerdem steht eine Küche zur Verfügung. Immer Freitags ist im neuen Jugendraum ab 17 Uhr offener Jugendtreff im Evangelischen Gemeindehaus.

Das Ganze ist sicher ein wichtiger Baustein im Jugendkonzept der Gemeinde. Die Arbeit mit den jungen Mitgliedern der Gemeinde liegt in den Händen der hauptamtlichen Kinder- und Jugendreferentin Franziska Kunze. Sie muss netzwerken und die Strukturen weiter ausbauen. Unabhängig davon ist sie unter anderem für die Jugendgottesdienste zuständig.

 Dabei würden die Jugendgottesdienste gut angenommen. 50 bis 80 Kinder und Jugendlichen seien es, die zu diesen Gottesdiensten kämen, sagte Kunze. Beliebt sei auch die Spatzenjungschar mit kleineren Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren.

Von Peter von der Beck

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