Neuenraderin nimmt an Wahl zur Miss Sauerland teil

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Die 20-jährige Anastasia Birukov nimmt an der heutigen Wahl zur Miss Sauerland teil.

Neuenrade - Die 20-jährige Neuenraderin Anastasia Birukov nimmt heute an der Wahl zur Miss Sauerland im Stern Center in Lüdenscheid teil.

Eigentlich dachte Anastasia Birukov, es sei bereits eine Miss Sauerland gewählt worden, als sie die Überschrift der Ankündigung zur heutigen Miss-Wahl im Stern Center Lüdenscheid im Süderländer Volksfreund las: „Ich dachte noch: Cool, wer das wohl geworden ist“, sagt Anastasia Birukov lachend. Erst kurz darauf bemerkte sie, dass die Wahl noch stattfindet und beschloss kurzerhand, selbst daran teilzunehmen.

Die 20-jährige Neuenraderin studiert Jura an der Universität Bielefeld. Auf der Bühne, sagt sie, hat sie bislang noch nicht allzu viel Erfahrung – 2013 nahm sie, ebenfalls in Lüdenscheid, an dem Nachwuchswettbewerb Newcomer Wanted teil. „Das hat so viel Spaß gemacht! Ich hatte erst Angst, dass es dabei um viel Konkurrenz geht, aber alle – die Teilnehmer und auch die Jury – waren so nett“, schwärmt die 20-Jährige. Um das Gewinnen sei es ihr dabei aber nicht gegangen: „Ich wollte einfach mal gucken, was da so passiert und Erfahrung sammeln.“ Nach dem Wettbewerb sei sie sogar mit einem Fotografen ins Gespräch gekommen, mit dem sie seitdem regelmäßige Fotoshootings mache.

„Ich fand das Modeln immer toll“, sagt die Studentin und ergänzt lächelnd: „Als ich kleiner war, habe ich schon immer gerne Germany´s Next Topmodel gesehen und wollte sowas auch mal machen. Ich habe dann ständig meine Mutter beredet, dass sie mich irgendwo anmelden soll, aber die wollte das nicht.“ Nun habe sie ihre Tochter aber sogar ermuntert, an der Wahl der Miss Sauerland teilzunehmen. „Ich habe keine großen Erwartungen, weiß noch nicht einmal genau, was gefordert wird.“ Durch ein wenig Recherche wisse Anastasia aber, dass es ein Punktesystem geben wird: „Ich habe nur keine Ahnung, für was es die genau gibt! Die Nase ist inmitten deines Gesichts, vielleicht?“, sagt sie schmunzelnd und nimmt den Wettbewerb dabei nicht allzu ernst.

Insgesamt soll es zwei Durchläufe geben: Einen in schicker Kleidung und einen im Bikini. „Wir bringen die Kleidung selbst mit – bis auf den Bikini weiß ich aber noch gar nicht was ich anziehen soll“, bemerkt Anastasia mit großen Augen. „Vor allem die passenden Schuhe werden schwierig – gerade beim Bikini! Zu dem trage ich für Gewöhnlich keine High-Heels.“ Da werden wohl ihre Mutter und ihr Freund als Berater herhalten müssen. Bis auf ihrer Familie und wenigen Freunden habe Anastasia noch niemandem erzählt, dass sie sich heute zur Wahl stellt. „Ich finde, das kommt so arrogant. Und dann werden plötzlich die Erwartungen so groß, obwohl ich das gar nicht möchte. Aber jetzt wissen es ja bald eh alle, dann kann ich es auch erzählen.“

Ohnehin könne sie sich kaum vorstellen, was es bedeutet wenn sie gewinnt. Denn die Gewinnerin qualifiziere sich für die Wahl der Miss Nordrhein-Westfalen – und diese Vorstellung sei noch sehr weit weg. „Ich bin auf jeden Fall schon aufgeregt.“ Modeln sei aber keinesfalls Anastasias erster Berufswunsch: „Wenn jemand sagen würde: Komm, lauf für mich in New York! Ich weiß nicht, was ich antworten würde. Aber wahrscheinlich doch: ja!“ Immerhin sei es New York, bemerkt sie lächelnd.

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