Lokalpolitische Themen weiterhin im Vordergrund

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Torsten Schneider, Vorsitzender der CDU Neuenrade, will trotz der wahlkampffreien Zeit weiterhin lokalpolitische Themen angehen. Man will zudem nah am Bürger sein.

Neuenrade - Zwei Jahre ohne Wahlkampf, das heißt für die Mitglieder der CDU Neuenrade aber keinesfalls, dass es zwei Jahre ohne Arbeit werden. Auf der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Kaisergarten wurde deutlich, dass es für die Christdemokraten auch in der wahlkampffreien Zeit jede Menge zu tun gibt.

„Es gibt viele Themen auf lokalpolitischer Ebene, die bearbeitet werden müssen“, sagte der Vorsitzende Torsten Schneider und stimmte so die 52 Anwesenden auf die Zukunft ein. Es war eine Versammlung der Wahlen. Mehr als eine Stunde wurden Stimmzettel ausgefüllt und ausgezählt. Der komplette Vorstand stand zur Wahl. Große Veränderungen gab es jedoch nicht, lediglich kleine Verschiebungen.

Einstimmig wählten die Anwesenden Schneider erneut zum Vorsitzenden, vertreten wird er weiterhin von Brigitte Reinken-Stork und Mark Hantelmann. Dennis Uhlig (Geschäftsführer), Detlef Pavlidis (Schatzmeister), Sebastian Holub (stellvertretender Schatzmeister) sowie die Beisitzer Nina Hanke-Abel, Wolfgang Schulte, Renate Overhues und Stefan Zutz wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Nicht mehr zur Wahl stand der stellvertretende Geschäftsführer Daniel Wingen. Sein Amt wird künftig von Marcus Dunker ausgefüllt. Jana Bianca Rickert gab ihren Posten als Beisitzerin ab, da sie als Vorsitzende der Frauen Union eh einen Platz im Vorstand sicher hat. Für sie wurde Barbara Klüter in das Vorstandsteam gewählt, Benjamin Richter ist neuer Beisitzer. Er übernimmt den Platz von Jochen Sasse, der als Ortsvorsteher von Blintrop weiterhin im Vorstand aktiv ist. „Wir wollten keine Dopplungen, um so eine möglichst große Vielfalt im Team haben zu können und auch um junge, engagierte Mitglieder schrittweise an die Führungsaufgaben heranzuführen“, erklärte Schneider.

Höhepunkt des vergangenen Jahres war für die CDU die Kommunalwahl. Mit knapp 62 Prozent und 22 Sitzen im Stadtrat waren die Politiker mehr als zufrieden. Auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen sie sich jedoch keinesfalls. „Wir werden weiterhin die lokalpolitischen Themen in den Vordergrund rücken“, sagte der Vorsitzende. Was genau die CDU in den kommenden zwei Jahren alles anpacken will, wurde an diesem Abend jedoch nicht explizit formuliert. Auch standen keine aktuell lokalpolitisch relevanten Themen zur Diskussion, Kampfansagen blieben allgemein. Betont wurde jedoch, dass man die Bürgergespräche weiter intensivieren wolle, um so immer am Nerv der Neuenrader arbeiten zu können. Im Mittelpunkt solle zudem die aktive Ratsarbeit stehen.

Auch aus den einzelnen Gruppen gab es viel Positives zu berichten. Das Vorstandsteam der Frauen Union appellierte noch einmal an die Frauen im Saal, sich aktiver am politischen Geschehen in der Stadt zu beteiligen. Bisher seien nur acht Frauen richtig aktiv.

Tim Klitzka, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union, erklärte, dass aufgrund von Studium und Ausbildung einige Mitglieder in andere Verbände wechselten und das man nun dabei sei, sich neu zu formatieren.

Von Lydia Machelett

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