Hauptverein erhöht die Mitgliedsbeiträge

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Im Rahmen der Hauptversammlung wurden etliche Neuenrader geehrt, welche zum Teil seit mehr als sieben Jahrzehnten dem TuS die Treue halten.

Neuenrade - Der Vorstand des TuS Neuenrade teilte den Mitgliedern im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit, dass eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge unausweichlich sei. Zurückzuführen ist dieser Vorschlag lediglich auf die allgemein gestiegenen Kosten in Verbindung mit einem leicht gesunkenen Spendenaufkommen. In Bezug auf die Mitgliederzahlen informierten die Verantwortlichen, dass die TuS-Familie um weitere 21 Mitglieder angewachsen sei – auf nunmehr 1864 (Stand 31. Dezember 2014).

Unterm Strich werden die Einnahmen künftig wohl nicht mehr ausreichen, um die Ausschüttungen an die Abteilungen und die allgemeinen Kosten angemessen zu decken. Deshalb schlug der Vorsitzende Heinz Griesenbruch den Mitgliedern vor, die Beiträge anzuheben und die bisher praktizierte Beitragsbefreiung ab dem 50. Mitgliedsjahr aufzuheben. Diejenigen, die bereits vom Beitrag befreit sind, seien von dieser Änderung nicht betroffen, teilte der Vorsitzende mit.

„Wir haben uns die Sache nicht leicht gemacht“, sagte Griesenbruch und präsentierte den Vorschlag des Vorstandes, der Erhöhungen zwischen 22 und 33,3 Prozent vorsah. Prozentual gesehen zwar eine deutliche Erhöhung, im Vergleich zu Vereinen in den Nachbarstädten sei die Mitgliedschaft im TuS Neuenrade aber uneingeschränkt als preiswert einzustufen, hieß es. Mit einem einstimmigen Votum für die notwendige Anpassung der Beiträge endete die Abstimmung.

Hauptkassierer Jörg Hohmann präsentierte für 2014 eine ausgeglichene Bilanz. Wenn die Beitragserhöhung ab 2016 greift, dann steigen die Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge um rund 26 Prozent an, prognostizierte der Vorstand. Damit sei sichergestellt, dass der Verein das Sportangebot aufrecht halten, vielleicht sogar ausbauen und seine Abteilungen stärker unterstützen kann. Im Rahmen der Wahlen bestätigten die Mitglieder sowohl Andreas Becker in seinem Amt als Zweiter Vorsitzender als auch Jörg Hohmann, der weiterhin für die Führung der Kasse verantwortlich ist.

In seinem Jahresbericht fasste Heinz Griesenbruch das zurückliegende Geschäftsjahr kurz zusammen. Der Verein wolle die Stadt weiterhin unterstützen - wie zum Beispiel mit den bisher bereits durchgeführten Aufräum- und Pflegearbeiten am Waldstadion. Außerdem habe der Vorstand abgeklärt, dass Flüchtlinge und Asylanten im TuS Sport treiben könnten. Sie seien versichert, selbst ohne eine Mitgliedschaft, erläuterte Griesenbruch.

Ehrungen

Abschließend ehrten die TuS-Verantwortlichen die langjährigen Mitglieder:

75 Jahre: Hans-Werner Linn, Alois Worthmann

60 Jahre: Fritz Rasche, Klaus Runte

50 Jahre: Andreas Becker, Hans-Dieter Diehl, Elli König, Hannelore Schreiber, Ernst-Hermann Steinhaus, Walter Steinhaus, Horst Tönnesmann

40 Jahre: Silvia Gaude, Jochen Hahn, Dirk Herberg, Monika Kaufenstein, Lutz Menshen, Udo Pietron-Moch, Jürgen Schmerbeck, Dirk Weber, Horst Wunderlich, André Zahn, Peter Zahn

25 Jahre: Roland Böhme, Denise Erdmann, Simone Franke, Heidi Goebel, Jennifer Gribble, Helga Heimann, Dietmar Hoffmann, Christoph Hussmann, Julia Listringhaus, Jutta Löhnhardt, Heike Lopatenko, Rafael Lyzek, Sigrid Mertin, Helmut Muhl, Peter Ortkras, Wendy Otto, Sonja Puder, Christopher Rickes, Gisela Gabriele Röser, Frank Strote, Andreas Wrobel

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