Besuch zur „Silberhochzeit“

Sven Köhler (rechts) überreicht Kevin Vogel von der Neuenrader Jugendfeuerwehr einen Geigenbogen.

Neuenrade - In diesem Jahr können Neuenrade und Klingenthal „Silberhochzeit“ feiern – seit 25 Jahren wird die Städte-Partnerschaft mit Leben gefüllt. Unter anderem findet auch zwischen den Jugendfeuerwehren ein reger Austausch statt. Zum vierten Mal kamen die Nachwuchskräfte beider Feuerwehren jetzt zusammen, die sich seit 2011 im Wechsel besuchen.

Die Neuenrader Feuerwehr hatte für ihre 25 Gäste aus Klingenthal ein unterhaltsames wie interessantes Programm für den viertägigen Besuch über das verlängerte Himmelfahrtswochenende auf die Beine gestellt. Nach der mehrstündigen Anreise freuten sich die Gäste auf eine Erfrischung im Neuenrader Freibad – eine Besonderheit, sind die Klingenthaler doch „nur“ ihr Naturfreibad mit mehr als erfrischenden Wassertemperaturen gewohnt. Ein Sprung ins beheizte Neuenrader Schwimmbecken sorgte da für Begeisterung.

Ihre Partnerstadt lernten die Klingenthaler schließlich einen Tag später bei einer Stadtführung genauer kennen. Peter Riecke wies dabei auf die Besonderheiten Neuenrades hin. Mit einer anschließenden Schnitzeljagd erkundeten die Gästen gemeinsam mit ihren Gastgebern den Neuenrader Wald. Abends hieß auch das Stadtoberhaupt die Besucher willkommen, die ihre Zelte am Waldstadion aufgeschlagen hatten, um dort gemeinsam mit der Neuenrader Jugendfeuerwehr zu campen. „Auch wir kommen zu euch zum Feiern“, versprach Antonius Wiesemann einen Gegenbesuch Neuenrades zum Klingenthalter Stadtfest im Juni.

Kevin Vogel, Leiter der Neuenrader Jugendfeuerwehr, bedankte sich im Rahmen einer kleinen offiziellen Begrüßung am Freitag vor allem bei allen Helfern, die das Lagertreffen der beiden Jugendfeuerwehren möglich gemacht haben. Unter anderem hob er die Frauen der Neuenrader Feuerwehrmänner hervor. „Ihr seht sie meistens nicht, aber sie sind immer für uns da und versorgen uns jeden Tag mit Essen und Getränken.“ Und wie es unter Freunden üblich ist, wurden auch kleine Geschenke verteilt. Armbänder zum Zeichen der Freundschaft hatte die Neuenrader Jugendfeuerwehr für ihre Besucher besorgt – deren Leiter, Sven Köhler, wiederum überreichte einen Geigenbogen – ist Klingenthal doch als Stadt des Geigenbaus bekannt.

Am Samstag wartete schließlich ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm: ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr in Bochum. Dort besichtigte die Gruppe die Funkwache. Im Anschluss erkundeten die Jugendlichen auch noch das Bergwerkmuseum. Der Sonntag stand schließlich im Zeichen des Abschieds: Nach dem Frühstück traten die Klingenthaler ihre Heimreise an. - suse

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