Neue Buslinie für Fahrschüler gewünscht

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Im Rathaus wünscht man sich bessere Bedingungen für die Fahrschüler

Neuenrade - In der Stadt Neuenrade wünscht man sich eine neue Buslinie für die Fahrschüler nach Altena über den Kohlberg.

Neuenrade/Altena - Der Nahverkehrsplan der MVG für 2017 bis 2022 wird demnächst wieder aufgelegt und der Kreistag wird darüber abstimmen. Im Vorfeld haben unter anderem die Stadt Neuenrade und die Stadt Altena eine Stellungnahme abgegeben: Dabei geht es auch um eine neue Buslinie.

Betroffen sind hier Schüler aus Neuenrade, welche das Burggymnasium besuchen. Die neue Strecke soll über den Kohlberg führen und den Schülern erheblich Zeit ersparen. Die Elternschaft in den beiden Städten befasst sich immer wieder mit dem Thema, auch die Verwaltungen der beiden Städte formulierten diesen Wunsch schon öfter. Zum Hintergrund: Fahrschüler, die von Neuenrade aus zum Burggymnasium nach Altena fahren müssen, begeben sich im Fahrschüleralltag schon auf eine kleine Odyssee. Von Neuenrade aus gehts per Bus die Serpentinen hinunter nach Werdohl, von dort aus in den Zug oder eben weiter per Bus, die Lenne entlang, an der Altenaer Innenstadt vorbei, dann folgt noch ein kleiner Fußmarsch hinauf zum BGA. Eine gute Stunde (Fahrt, Umsteigen plus Fußmarsch) sind die Neuenrader unterwegs.

Die Anreise zur Schule wäre wesentlich zeitsparender und weniger aufwändig, wenn es denn eine Buslinie über den Kohlberg gäbe. Die Route über den Kohlberg bis zum Markaner in Altena plus Fußmarsch zum BGA würde geschätzte 30 Minuten in Anspruch nehmen – also um eine halbe Stunde weniger pro Fahrt. Haltestellen auf dem Kohlberg sind ohnehin vorhanden und in Dahle würden noch viele Schüler hinzukommen. Und es sind nicht nur Neuenrader Schüler des Burgymnasiums, welche die Strecke nutzen würden. Es gibt da noch die Freie Waldorfschule Neuenrade mit insgesamt 250 Schülern, die einen nicht geringen Anteil von Schülern aus Altena-Stadt, sowie Dahle und Evingsen hat. Zudem kooperiert die Hönnequellschule intensiv mit dem Burggymnasium – Absolventen der Schule werden erstmals im kommenden Schuljahr sicher mehrheitlich zum BGA wechseln. Die Zahl der Fahrschüler gen Altena würde sich wohl noch erhöhen.

 Indes: Seitens der MVG sieht man die Angelegenheit vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht, der Verkehrssituation und Zumutbarkeit. Das seien die Kriterien, die hier angesetzt würden, sagte Sprecher Jochen Sulies. Aktuell wurden und werden Gespräche zu den Wünschen der beiden Städte geführt. Letztes Wort hat in der Angelegenheit der Kreistag. Hier wird der Nahverkehrsplan verabschiedet.

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