Konzert voller Liebe

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Der Musikverein spielte erstmals unter dem Dirigat von Federico Ferrari – und überzeugte auf ganzer Linie.

Neuenrade - Viel Liebe steckte im Kirchenkonzert in der Affelner St.-Lambertus-Kirche am Samstag. Dirigent Federico Ferrari hatte mit diesem ersten Konzert in Diensten des Musikvereins eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Das Orchester intonierte sowohl die leiseren, als auch die lauteren Töne des Programms hervorragend.

Begonnen wurde das Kirchenkonzert mit dem „St.-Florian-Choral“, es folgten die vier Sätze „Allegro“, „Air“, „Hornpipe“ und „Allegro Maestoso“ aus der „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel.

Andreas Levermann nahm die Zuhörer, das gesamte Mittelschiff war besetzt, mit in die Welt der Musik – und dabei nahm die Liebe einen großen Stellenwert ein.

„Consolation (Wer nur den lieben Gott lässt walten)“, oder aber der Pilgerchor aus Wagners „Tannhäuser“ waren aus den Tiefen des Kirchenraumes bis vor den Altar zu hören. Auch das Intermezzo aus „Cavalleria Rusticana“ hielt diese Botschaft versteckt.

Höhepunkt war die Filmmusik aus Morricones „The Mission“ (1986), ein Werk, das bei aller seiner Größe, die es einem Orchester zukommen lässt, genügend Raum für die Trompete als Solo-Instrument hat. Diesen Part übernahm Helmut Rath; gedankt wurde es ihm mit viel Beifall.

Mit Applaus geizte das Publikum auch nicht bei anderen Instrumentalisten, die besondere Einsätze hatten – etwa bei „Air für Blasinstrumente“ und dem „Concerto d‘amore“, einem großartig formulierten Lob an die Liebe.

Bei der Zugabe legten die Musiker noch den vierten Satz von Händels „Wassermusik“ auf.

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