Update: L 697 nicht im Bauprogramm

Derartige Löcher will man instandsetzen. - Foto: vdB

Affeln/Neuenrade - Update: Die Bürger in Affeln, Blintrop, Balve und Garbeck sind sauer. Sauer wegen des miesen Zustandes der Landstraße L 697, sauer weil der schlechte Zustand seit Jahren moniert wird und höfliche Anfragen bei Straßen NRW in Herscheid und in Hagen durch Bürger und auch Ortsvorsteher Josef Hochstein wann es denn etwas mit der Sanierung der Straße würde, schlicht und einfach ohne Antwort blieben. Derartige Missachtung der Bürger ärgert den Ortsvorsteher Josef Hochstein.

Daher sah er sich bemüßigt in Absprache mit seinem Blintroper Kollegen Jochen Sasse und dem CDU-Fraktionschef Marc Hantelmann bemüßigt, Beistand aus dem Landtag zu holen und Bewegung in die Sache zu bringen. „Das sind wir unseren Bürgern schuldig“, sagte er. Denn die L 697 ist eine wichtige Verbindungsstraße nach Plettenberg und natürlich zwischen den Ortsteilen Affeln und Blintrop und der Nachbarstadt Balve.

CDU-Landtagsmitglied Thorsten Schick wurde jedenfalls angesprochen, der sich am vergangen Freitag die Sache vor Ort anschaute und auch nicht schlecht staunte, angesichts der tiefen Schlaglöcher, Risse, Wellen, Dellen und Flicken. Schick versprach sich massiv einzusetzen, denn nur wer sich bemerkbar mache, werde auch gehört, ließ Schick jetzt beim Ortstermin durchblicken. Dabei weiß er die Argumente auf seiner Seite. Südwestfalen und insbesondere der Märkische Kreis seien mit die wichtigsten Wirtschaftsregionen in NRW und da sei eben auch eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur von erheblicher Bedeutung. Die Region gelte als Werkbank von NRW. Schick will jedenfalls zunächst einen argumentativ unterfütterten Brief an StraßenNRW schicken und den Sachstand abfragen. Indes – der Sachstand ist klar, wie es gestern hieß. Im aktuellen Bauprogramm (das etwa zwei Wochen alt ist) ist, so Sprecher Michael Overmeyer, diese Straße jedenfalls nicht enthalten. Zudem: Das Budget für Sanierung und Erneuerung der Landstraße im Beritt der Regionalniederlassung Südwestfalen (von Hattingen über Menden bis hin zur hessischen Landesgrenze) ist wohl auch mit 12,5 Millionen Euro recht bescheiden.

Overmeyer sagte nach Rücksprache, dass man auf besagter Strecke seitens der Straßenmeisterei sicher die Frostaufbrüche instandsetzen werde. Immerhin, doch just das war es auch, was man bei dem Ortstermin monierte. Flickschusterei bringe nicht viel. Das würde eh nur ein paar Wochen halten und keine Dauerlösung.

- Von Peter von der Beck

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