Kasperle-Theater und Kreativwerkstatt

Das Angebot für Kinder konnte sich sehen lassen. Rotationsbilder malen, basteln oder Seifenblasenfangen – die Kleinen waren beschäftigt -Foto: Jentzsch

Küntrop - Im Schatten des geschichtsträchtigen St. Georg-Gotteshauses in Küntrop verbrachten die zahlreichen Besucher des Pfarr- und Kindergartenfestes am Sonntag einen abwechslungsreichen Tag. Im Anschluss an den Gottesdienst lief die Bratwurst- und Reibekuchen-Produktion auf Hochtouren. Offenbar mussten sich die Besucher für die Feier stärken.

Ein paar Schritte von der hochfrequentierten Verpflegungsstation entfernt, ging zeitgleich das Kinderprogramm an den Start. Rotationsbilder malen, Basteln, Stockbrot backen oder Seifenblasen fangen – die Kinder hatte ihre helle Freude an dem Spektakel. Allein hätte die Gemeinde und das Kindergarten-Team das Festprogramm wahrscheinlich nicht stemmen können. Rainer Grünebaum bedankte sich bei den Küntroper Vereinen, während er den Blick über das Gelände streifen ließ und zufrieden registrierte, dass „alles rund lief“.

Den Beginn der Kreativwerkstatt konnten die kleinen Besucher kaum abwarten. Rasch waren Schürzen angelegt und die Anweisungen der Helfer verinnerlicht. Derweil stimmte das Küntroper Tambourcorps das erste Stück des Tages an und sorgte für den musikalischen Rahmen. Neben einer Kirchenführung warteten auch im Kindergarten weitere Attraktionen auf die Gäste. Ein Kasperle-Theater sowie eine Kunstausstellung versprachen Abwechslung in der Küntroper Kita.

Pfarr- und Kindergartenfest in Küntrop

Interessanter Besuch aus Neheim schaute beim Küntroper Pfarr- und Kindergartenfest ebenfalls vorbei. Ferdi Lohmann, ehemaliger Mitarbeiter der Arnsberger Bezirksregierung, der den Küntropern 2014 einen historischen Bauplan des Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm ausgehändigt hatte, ließ sich die Chance auf einen Abstecher nach Küntrop nicht entgehen. Einem glücklichen Umstand war es zu verdanken, dass der Architektur-Fachmann auf den Bauplan von 1938 gestoßen war – ein Artefakt, das seit der Rückgabe an die Gemeinde die Kirchendokumentation bereichert.

Von Markus Jentzsch

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