Bunte Ferienbetreuung im Jugendzentrum

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Nele baut derzeit ihre eigene Puppenstube.

Neuenrade - Mit Beginn der Sommerferien startete nun auch das städtische Ferienbetreuungsprogramm. „Insgesamt wurden 65 Kinder angemeldet“, sagt Kristin Scholl, Sozialpädagogin und eine der Organisatoren.

Der Großteil dieser Kinder sei jedoch für die erste Hälfte der Ferien angemeldet. Für die zweite Ferienhälfte seien noch ein paar Plätze frei. Kurzfristige Anmeldungen seien noch möglich. „Dazu kommt man am Besten zwischen 8 und 16 Uhr ins Jugendzentrum“, sagt Scholl. Treffe man dort niemanden an, solle man einen Blick auf die Wiese hinter dem Jugendzentrum werfen.

Dort basteln die Kinder unter Aufsicht eines Betreuers mit Holz und Farbe. „Wir lassen den Kindern da freie Hand, sie können bauen, was sie wollen“, betont die Sozialpädagogin. So versucht sich zum Beispiel die achtjährige Nele neben einem großen Bild auf Holz an einer Puppenstube.

Den Kindern seien auch bei der Wahl der täglichen Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. „Wir treffen uns jeden Morgen im Jugendzentrum. Nach einem gemeinsamen Frühstück – die Brötchen dafür sind von Kayser gespendet und von ehrenamtlichen Seniorinnen belegt – können sich die Kinder dann für einen Programmpunkt entscheiden“, erläutert Scholl.

Zur Auswahl stünden zum Beispiel ein Beton-Kursus in der Kiku, die Teilnahme am Sportabzeichen im Waldstadion, eine Stadtführung und Abenteuer auf dem Walderlebnispfad. „Zwei Kindern haben wir Kameras in die Hand gedrückt, die von jeder Aktion Fotos machen und dann damit eine Ferienzeitung erstellen“, sagt Scholl.

Vieles funktioniere nur durch Spenden und ehrenamtliche Hilfe. So stamme das Holz, mit dem die Kinder auf der Wiese hinter dem Jugendzentrum werkeln, von der Zimmerei Ross, die Werkzeuge würden vom Baumarkt Arens & Hilgert zur Verfügung gestellt

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