Kreative Vielfalt bei Kunst und Klön

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Der Förderverein der Burgschule nutzt das Forum von Kunst und Klön zum Verkauf von selbstgemachten Marmeladen und Saucen.

Neuenrade - „Der Regen ist fast immer ein Bestandteil“, bemerkte Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann mit einem Lächeln. Über der Eulengasse gingen am Samstag einige Tropfen auf die Besucher von „Kunst und Klön“ nieder.

In dem Gässchen versammeln sich bei der Veranstaltung des Neuenrader Verkehrsvereins seit einigen Jahren Künstler aus der Region, stellen ihr Handwerk vor und bieten besonders den jungen Gästen Raum zum Erkunden.

Bei Schmied Olaf Fabian-Knöpges konnte etwa ein eigenes Messerchen erschaffen werden: Unter den Anweisungen des Metallhandwerkers galt es den Blasebalg zu betreiben, den Stahl mit dem Hammer zu formen und schließlich das Messer zu schärfen. Gleich nebenan konnten Broschen und Anhänger aus Glas gestaltet werden, einige Meter weiter lagen weiße Steine zum Bemalen bereit.

"Kunst und Klön" in der Eulengasse

Über so viel Kunst für Kinder könne man sich freuen, betonte Wiesemann. Aber auch für die Erwachsenen wurde einiges geboten. Zu Klaviermusik konnten die Marmeladen und Saucen des Fördervereins der Grundschule probiert und ebenso wie dekorative Kunstwerke der KiKu erstanden werden. 

Am Stand von Petra Boland gab es Seifen und Öle, außerdem duftete es aus dem Waffeleisen. Die Hobbykünstlerin Anja Sonneborn stellte ihre Werke aus, in denen aus vielen bunten Punkten ein Muster entsteht. Das Hotel Kaisergarten bot Quiche Lorraine und, typisch westfälisch, Potthucke zur Verkostung an, dazu konnten die Besucher Weine und andere Kaltgetränke genießen.

In der Fahrschule Schäfer lud der Midlife-Kreis der evangelischen Kirchengemeinde außerdem zum Fair-Trade-Kaffeetrinken samt verschiedenen Kuchensorten ein. Und letztendlich zeigte sich auch Petrus gnädig und ließ die Sonne hinter den Wolken hervorkommen.

Das diesjährige Kunst und Klön fand auch in Gedenken an den langjährigen Vorsitzenden des Verkehrsvereins, Peter Zahn, statt, der unlängst verstorben war. Wiesemann, Zahns Stellvertreter im Verein, würdigte Zahn als kreativen, aber auch kritischen Kopf. 38 Jahre war Zahn im Verein, davon 32 als Vorsitzender und hatte viel angestoßen. Sein Werk wolle man fortführen, hieß es.

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