Kaisergarten: Groke will zusätzliches Kulturangebot

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Anka Zink.

Neuenrade - Für Engelbert Groke, Chef des Kaisergarten, ist es ein persönliches Experiment. Er will abseits der städtischen Förderung, kulturelle Veranstaltungen im Kaisergarten etablieren.

Vereinzelt hatte Groke schon mal Travestieveranstaltungen angeboten. Nun – auch weil er chon mal angesprochen wurde – hat er all die Angebote der diversen Künstleragenturen gesichtet, die ihm vorliegen, und sich entschieden. Spezielle Vorlieben habe er dabei aber nicht, sagte Groke. Der Gastronom ist dabei aber auch Kaufmann. Eine Kulturveranstaltung muss sich dann auch rechnen. Will heißen: Groke will zumindest nicht draufzahlen.

Der Gastronom hat sich zum Auftakt für Kabarett entschieden – für Anka Zink. Mit der bekannten Kabarettistin (7 Tage, 7 Köpfe, Mitternachtsspitzen) hat man jedenfalls nicht nur in der Region gute Erfahrungen gemacht. Ob Altena oder Balve, die Kabarettistin kam immer sehr gut an. Sie ist gut gebucht, spielt genauso im Kölner Senftöpfchen oder im Travemünder Kulturschuppen. So dürfen die Neuenrader am Freitag, 14. August, ab 19 Uhr „ein absolutes Highlight der deutschen Kabarettszene erleben“: Anka Zink zeigt ihr aktuelles Programm „Leben in vollen Zügen“.

Geboten wird an diesem Abend ein kabarettistischer Reisebericht. Es geht darum, dass Mann bzw. Frau einfach mal weg will, raus aus dem Alltag. Irgendwas erleben. Vor allem Sonne. Ein typischer Urlaubstraum. Doch Anka Zink weiß: Vor dem Vergnügen steht das Reisen. Und das ist kein Spaß. Der moderne Mensch, von Fernweh geplagt, holt den Rollkoffer vom Schrank oder schnürt den Funktionsrucksack, aktiviert Jack Wolfskin oder die Strandschläppchen – und zieht los, auf der Suche nach dem Glück. Dann steht er als Letzter am Gepäckband in Antalya..., heißt es in der Ankündigung.

Das Programm von Anka Zink handele von der Sehnsucht, der Routine zu entfliehen – und der Erleichterung, sie endlich wieder zu haben. Als Kabarettistin permanent „on Tour“, ist sie Fachfrau für Stauumfahrung und abgebrochenes Navi-Update, überbuchte Flüge, entwicklungsbedürftige Bahn-Apps, ausverkaufte Speisewagen und den Trost von Pay TV und Minibar in schwäbischen Pensionszimmern.

Karten gibt es ab sofort im Hotel Kaisergarten für zwölf Euro im Vorverkauf; 15 Euro werden an der Abendkasse verlangt. Ermäßigungen sind natürlich möglich.

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