Jugendfeuerwehr bekommt Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehr 

+
Auch technischer Dienst und das Befestigen der Ausrüstung gehörte zum Programm des Berufsfeuerwehrtages für die Jugendfeuerwehr

Neuenrade - Einblicke in den Berufsalltag von Feuerwehrleuten bekamen am Wochenende 18 Kinder und Jugendliche der Neuenrader Jugendfeuerwehr im Rahmen einer 24-Stunden-Übung – von 8 Uhr am Samstagmorgen bis 8 Uhr am Sonntag.

„Ein Highlight, auf das sich der Nachwuchs das ganze Jahr über freut“, sagte Kevin Vogel, der Stadtjugendfeuerwehrwart. Er hatte mit seinem Team ein spannendes Einsatzpaket geschnürt.

Mit einer Tierrettung stiegen die engagierten Jung-Blauröcke in den Tag ein – gerade einmal eine halbe Stunde nach Beginn des 24-Stunden-Feuerwehrmann-Tags. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb der 18-köpfige Gruppe am Samstagvormittag nicht. Kurz vor 11 Uhr schrillten die Sirenen erneut – die Brandmeldeanlage im Hochregallager der Firma Stauff signalisierte ein Feuer.

 „Außenangriff mit drei CM-Rohren“, lautete die Aufgabe, die das Planungsteam formulierte. Unterstützung der First Responder stand im Laufe des Tages ebenso auf dem abwechslungsreichen Programm, wie Abstreuen einer Ölspur und das Einrichten eines Hubschrauberlandeplatzes. Zum vorletzten Einsatz rückten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Samstagabend aus. „Feuer an der Wasserburgstraße“, verriet Stadtjugendfeuerwehrwart Vogel im Vorfeld. Es galt, den Brand zu bekämpfen und eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

 Ein paar Stunden Schlaf im Gerätehaus des Löschzugs I hatten sich die Kinder und Jugendlichen dann redlich verdient, schließlich absolvierten sie allein am Samstag sieben Einsätze – zusätzlich bekamen sie noch Theorie vermittelt und mussten eine Vielzahl von kleineren Aufgaben und fachspezifischen Herausforderungen lösen. Sonntag in der Früh, 6.12 Uhr. Meldung: Rauch im Wald im Bereich Ruckeljahn. Vogel und sein zehnköpfiges Orga-Team zogen alle Register und verhalfen dem Nachwuchs damit wahrlich zu einem Höhepunkt im Jahreskalender. Unterstützung hat die Jugendfeuerwehr immer nötig. Aktuell richtet die Abteilung einen eigenen Anhänger her, den die Echterhage Holding spendierte.

Im Rahmen der Übung überreichte dann die Volksbank im Märkischen Kreis einen Scheck über 1000 Euro an die Gruppe. Geld, mit dem der Anhänger entsprechend den feuerwehrtechnischen Anforderungen aufgerüstet werden soll.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare