Neue Entwicklungen zur Umgehungsstraße

Neue Entwicklungen zur Umgehungsstraße

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Der Vorstand (von links): Kassiererin Margarete Kind, Pressewartin Angelika Renvert, Vorsitzender Peter Renvert und Geschäftsführerin Bettina Griesenbruch.

Neuenrade - Peter Renvert bleibt Vorsitzender der Interessengemeinschaft B 229n – ortsfern.

Einstimmig bestätigten die 20 Teilnehmer im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Kaisergarten außerdem Geschäftsführerin Bettina Griesenbruch, Schriftführer Franz Olbrich und Pressewartin Angelika Renvert in ihren Ämtern.

Amt aus Altersgründen niedergelegt

Einstimmig wählten die Mitglieder auch die neue Kassiererin Margarete Kind. Sie löst Doris Cremer ab, die ihr Amt aus Altersgründen niedergelegt hatte. 

Seit 1999 beschäftigt sich die Interessengemeinschaft (IG) mit dem möglichen Bau einer Umgehungsstraße. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gab der Vorstand einen Überblick über den aktuellen Sachstand. 

So habe sich die IG in einem Brief an Ludger Siebert gewandt, den Leiter der Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebs Straßen.NRW. 

„Bei dem gegenwärtigen Planungsstand muss bei einer sofortigen Planungsfortsetzung damit gerechnet werden, dass das Verfahren nicht vor Frühjahr 2019 eingeleitet werden kann, da neben der Erstellung der Planfeststellungsunterlagen die bisherigen Planungen aktualisiert werden müssen. Ein Planfeststellungsverfahren wird mindestens zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen“, heißt es in Sieberts Antwortschreiben wörtlich. 

Auch das Prinzip „Erhalt vor Neubau“, das die Bundesregierung noch im August dieses Jahres auf der Homepage zum Bundesverkehrswegeplan 2030 erneut bestätigt habe, spreche gegen einen baldigen Baubeginn.

Lkw-Maut auch auf Bundesstraßen 

Schließlich müsse erst einmal das Bestandsnetz saniert werden und nicht zuletzt die Autobahnbrücken auf der A45. Außerdem solle nach einem Gesetzentwurf von Mai nicht nur auf den Autobahnen, sondern auch auf allen Bundesstraßen eine Lkw-Maut erhoben werden. 

In diesem Fall „wäre ja der Hauptgrund für den Bau der Ortsumgehung Neuenrade hinfällig“, erläuterte der Vorstand in seinem Bericht. Schließlich müssten die Lkw dann nicht durch Neuenrade fahren, um die Autobahn-Maut zu vermeiden.

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