Evangelisches Altenzentrum feiert 40-jähriges Bestehen

EAZ-Leiterin Petra Wegener (vorne links) und ihr Team erhielten viel Lob aus den Mündern der verschiedenen Redner wie zum Beispiel Perthes-Bereichsleiter Ralf Lohscheller oder Bürgermeister Antonius Wiesemann (1. und 2. von rechts). - Fotos: Kellermann-Michels

Neuenrade - 1976 wurde das Evangelische Altenzentrum (EAZ) in Neuenrade eröffnet, am Sonntag feierte sein 40-jähriges Bestehen in Verbindung mit dem alljährlichen Sommerfest. Viele Gäste kamen, um zu gratulieren und nach dem eröffnenden Gottesdienst wurden auch einige Grußworte gesprochen.

Ralf Lohscheller, Bereichsleiter der Perthes-Altenhilfe Süd, freute sich über viele Wendepunkte und Meilensteine, die seit der Eröffnung gelegt werden konnten. 1993 wurde ein sehr wichtiger Meilenstein in der Geschichte des EAZ gelegt: die Gründung des Fördervereins mit Liselotte Ernst an der Spitze. Dieser konnte Anschaffungen organisieren wie beispielsweise neue Gartenmöbel und eine Markise für die Terrasse. Aber auch das Neuenradio, welches derzeit noch im Keller der Einrichtung untergebracht ist, wurde mit den Geldern des Fördervereins unterstützt. Lohscheller betonte: „Viele Schwierigkeiten konnten überwunden werden und nach mehr als fünf Jahren Planung kann unsere Bauphase nun hoffentlich endlich starten.“

Auch der Kuratoriumsvorsitzende Hermann Listringhaus freute sich über den guten Ruf, den das EAZ hat, und lobte die gute Arbeit der Mitarbeiter und auch der ehrenamtlichen Helfern. Bürgermeister Antonius Wiesemann ließ es sich auch nicht nehmen, ein paar Dankesworte an die Leiterin des EAZ, Petra Wegener, und ihr Team zu richten: „Ich nehme immer etwas mit, wenn ich hier zu Besuch war, und hier bei Euch ist die Welt noch in Ordnung!“ Er lobte die stetige Weiterentwicklung und dass niemals Stillstand herrsche im Altenzentrum.

Für diesen besonderen Tag hatte die Leitung ein abwechslungsreiches und buntes Rahmenprogramm vorbereitet. Der Posaunenchor Neuenrade untermalte den Nachmittag mit einigen Stücken aus seinem Repertoire. In der Mittagszeit spielte das Neuenradio auf den Ebenen Musik und am Nachmittag gab es Live-Musik von Günter Maganiec. Der Zauberer Pompits faszinierte nicht nur die jungen Leute mit seinen zaubertricks und seinen Walking Acts. Er lief durch die Reihen und unterhielt auch die Senioren direkt am Platz. Die Handpuppe Lukas Willi besuchte die Bewohner, die nicht mehr in der Lage waren, dem Sommerfest beizuwohnen, auch auf den Zimmern. Der Shantychor aus Werdohl sang ein paar Stücke und am späten Nachmittag wurden Luftballons in den Himmel geschickt. Ein Highlight zum Abschluss war ein Bauchtanzduo, welches großen Applaus erntete und im Vorfeld schon mit Spannung erwartet worden war.

Doch auch über die Historie des Altenzentrums konnte im Eingansbereich einiges nachgelesen werden. Dort waren Stände aufgestellt, die die Geschichte erzählten. Die Gäste konnten an einem Quiz teilnehmen und Preise gewinnen. Es war für Jung und Alt ein gelungenes Jubiläumsfest. Auch für den einen anderen Gaumenschmaus war gesorgt, so gab es neben Grillgut und Kuchenbüfett auch noch einen Cocktailstand und eine Eisecke. Die jungen Besucher konnten sich entweder in einer Spielecke beschäftigen oder sich schminken lassen.

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