Jäger feiern erfolgreiche Jagd rund um Gut Raulskamp

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Für die Jäger war die Drückjagd ein Erfolg. Wildschweine, Rehe und Füchse wurden geschossen. Für die Jäger drängt die Zeit, denn schon bald beginnt unter anderem die Schonzeit für Wildschweine, in der diese Tiere nicht weiter gejagt werden dürfen.

Neuenrade - Unbeeindruckt von der nasskalten Witterung versammelten sich am Samstagnachmittag die Teilnehmer auf dem Gut Raulskamp nach erfolgreicher Drückjagd zum „Verblasen der Strecke“. Durchaus zufrieden zeigte sich Dirk Prinz, Pressesprecher des gastgebenden Hegerings Werdohl-Neuenrade mit dem Ergebnis der revierübergreifenden Veranstaltung.

Vier Wildschweine, fünf Rehe und zwei Füchse hatte die Jagdgesellschaft zur Strecke gebracht. „Das Wichtigste ist aber, dass Menschen und Hunde wieder gesund zurückkommen“, erklärte der Mitorganisator.

Einige Stunden hatten die Teilnehmer in den vier Jagdrevieren rund um das Gut Raulskamp verbracht. Zum ersten Mal in dieser Jagdsaison, die aufgrund einer Gesetzesänderung früher als in den Jahren zuvor endet, seien Prinz und seine Mitstreiter diesmal nass geworden, bilanzierte der Hegerings-Obmann und übergab anschließend die Bruchzeichen an die erfolgreichen Schützen des Tages. Bruchzeichen sind kleine Zweige von Bäumen aus der Umgebung, wo das Wild „gestreckt“ wurde und werden von dem Schützen als Ehrenzeichen am Hut getragen. Prinz übergab die Zeichen, die Bläsergruppe, unter der Leitung von Obmann Rainer Niggemann, spielte für die Schweine, Rehe und Füchse die entsprechenden Signale.

Die Gesellschaft setzte sich hauptsächlich aus Jägern der Region zusammen. Es waren aber auch Gäste vor Ort, die 300 Kilometer Anreise in Kauf genommen hatten, informierte Dirk Prinz. Es sei durchaus üblich, dass die aktiven Jäger mehr oder weniger jedes Wochenende in der Saison unterwegs seien. Die Schonzeit des Schalenwilds, zu dem beispielsweise auch die Wildschweine und Rehe zählen, beginne in Kürze, teilte der Hegerings-Obmann mit.

Im Anschluss an die eigentliche Jagd stand der gesellige Teil des Tages auf dem Programm. Stärkungen und warme Getränke hatten die Veranstalter ebenfalls vor Ort organisiert. Eine gute Gelegenheit, wieder auf „Temperatur“ zu kommen und die Jagd Revue passieren zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt kehrte auch die Schweißhundegruppe zurück. Sie war damit beschäftigt, einer Spur nachzugehen. Die Vermutung, ein verletztes Tier könne im Wald verenden, bestätigte sich aber nicht.

Als letzter Punkt auf der Tagesordnung fand sich das Schüsseltreiben – ein gemeinsames Essen mit allen Teilnehmern. Den Jägern war anzumerken, dass man diesen Teil der Veranstaltung nicht verpassen sollte.

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