Improvisationstheater in der Kiku

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Kathrin Volkmer mit ihren jungen Schauspielerinnen und ihrem jungen Schauspieler – sie arbeiten offensichtlich schon jetzt gut zusammen.

Neuenrade - Zum Thema Freundschaft werden ein dutzend Kinder im Rahmen eines Workshops in dieser Woche ein Theater-Stück erarbeiten und am Samstag ihren Eltern präsentieren.

Kathrin Volkmer, Kulturmanagerin und Theaterpädagogin, arbeitet mit den Kindern – elf Mädchen, ein Junge – in der Kunstwerkstatt Hinter der Stadt.

Zum Auftakt gab es zunächst Kennenlernspiele, dann wurden die Kinder zunächst mit dem Konzept des Improvisations-Theaters vertraut gemacht. Die Kinder waren dabei gut gelaunt, gingen ohne Hemmungen und mit Elan auf die Bühne und zeigten spontan, wie sie einen Baum, eine Fliege oder eine Spinne darstellen können. Das hatten die Kinder schon im Rahmen der ersten Improvisationseinheit erlernt.

Mit den jungen Schauspielern wird Volkmer über das Thema Freundschaft sprechen. Daraus sollen sich dann Rollen entwickeln und daraus wiederum wird dann ein etwa halbstündiges Theaterstück erarbeitet. Die Kinder sollen im Laufe der Woche auch Kostüme entwickeln, ein eigenes Bühnenbild entwerfen und malen. Auch die Requisiten sollen sie selbst basteln. Kathrin Volkmer hält sich dabei zurück, steuert eher aus dem Hintergrund, aber ohne die Kinder in ihrer Ideen-Entwicklung zu beeinflussen.

 „Ich gebe Anregungen“, sagt die Theaterpädagogin. Die Kinder könnten dann ihrerseits auf der Bühne erfahren wie etwas ankommt, das man präsentiert und was sie damit ausdrücken können. Dabei sollen die Workshopteilnehmer möglichst spontan auf Ideen und Anregungen reagieren. Sie sollten dabei am besten ihren ersten Impulsen folgen. Und so entwickle sich dann „peu à peu ein Theaterstück“, erläutert Volkmer.

Die Kulturmanagerin sieht viele positive Effekte, die aus der Theaterarbeit resultieren. So stärke es zum einen das Selbstbewusstsein, die Akteure würden frei, sie lernten, sich auf das zu verlassen, was sie selber entwickelten. Man werde durch Improvisationstheater offener, Dinge entgegen zu nehmen.

Die Kunstwerkstatt, überwiegend Werkraum für bildende Kunst, wird nun häufiger auch als Theater-Werkstatt genutzt, als Spielfläche für die darstellende Kunst. Was als Werkzeug gebraucht wird – eben für Requisite und Bühnenbild – kann hier gleich an Ort und Stelle erschaffen werden. Die nächste Theateraufführung ist daher am kommenden Samstag, wenn die Kinder das, was sie im Laufe dieser Woche erarbeiten, ihrem Publikum präsentieren.

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