Immer mehr Kunden erledigen Bank-Geschäfte per App

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Vorstandsprecher Karl-Michael Dommes

Neuenrade - Die Tendenz ist eindeutig – zumindest bei dem Zahlenmaterial, das Volksbank-Vorstandsprecher Karl-Michael Dommes jüngst präsentierte. Demnach steigt die Nutzung der Internet-Angebote der Bank dramatisch.

Nach Servicekontakten (Information und Zahlungsverkehr) hat die Volksbank ihre Kundenbesuche aufgeschlüsselt und für das Jahr 2015 hochgerechnet. Demnach ist der digitale Service eben zunehmend gefragt. Tatsächlich gibt es 360 000 persönliche Kundenkontakte in den Filialen, dagegen gibt es 1,7 Millionen Kundenkontakte in der Online-Filiale. Die Website verzeichnet 1,23 Millionen Kontakte. 114 000 Telefonkontakte gibt es.

Noch relativ gering genutzt wird die mobile Filiale, also jene mit App fürs Smartphone. Da rechnen die Banker mit 80 000 Kontakten für dieses Jahr. Doch die Tendenz in diesem Bereich zeigt eindeutig nach oben und die Volksbank setzt auf das „Mobile“. „Ein Plus von 15 Prozent“, verzeichnet Dommes hier. Die eigene Finanz-App der Volksbanken werde daher konsequent weiter entwickelt. Für den Vorstandssprecher ist somit klar, wohin die Reise geht.

 In den Filialen werde anspruchsvoll beraten. Der Kunde komme dorthin, um mehr zu erfahren, als im Internet stehe. Auch ein neuer Bezahldienst für das Internet – Pay Direkt – ist bei der Bank ein Projekt und auch andere Geldhäuser, so bestätigt Dommes, seien involviert. Dabei handele es sich um ein Alternativprodukt der deutschen Kreditwirtschaft zu Pay Pal. So sei man dabei, über die Zentralbanken der Banken/Sparkassen das System technisch auf den Weg zu bringen.

Dabei setze man bei Pay Direkt vor allem auf die Datensicherheit – denn die Daten würden in Deutschland bleiben und der Kunde müsse seine Daten nicht an einen Drittanbieter geben. - Von Peter von der Beck

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