IBG: Familienfreundliches und "sehr innovatives" Unternehmen 

+
Das Treffen der Mitarbeiter und Führung von Arbeitsagentur, IBG Automation und der SPD-Bundestagsabgeordneten diente der Reflexion des Arbeitsmarktes sowie des Unternehmens. 

Neuenrade - Als „sehr innovativ“ bezeichnete die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag die Technologien der IBG Automation in Neuenrade.

Im Hauptsitz des Unternehmens trafen sich unter anderem die Abgeordnete, die Chefin der Iserlohner Arbeitsagentur, Karin Käppel, sowie der geschäftsführende Gesellschafter der IBG Automation, Matthias Goeke zum gemeinsamen Austausch – dabei ging es vor allem um die Beleuchtung des Arbeitsmarktes und die konkrete Situation des Unternehmens in Neuenrade.

„Wir haben uns zu einem wirklichen Spezialisten entwickelt“, sagte Goeke und verwies dabei vor allem auf Hightech wie die Robotertechnologie. Auch wenn sein Unternehmen in der Branche einen guten Namen habe und global mit großen Herstellern zusammenarbeite, sei die IBG Automation in der unmittelbaren Region nicht allzu bekannt. Dabei sei die IBG besonders für Auszubildende und Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber.

 Das Sauerland sei als Standort zwar nicht für jeden reizvoll, habe aber bereits den ein oder anderen Ankömmling für sich gewinnen können, so Goeke. „Wer es mag, kommt gerne her. Nach einiger Zeit gefällt es hier vielen, aber man kann nicht abstreiten, dass es auf Dauer einige Mitarbeiter in die Großstadt zieht.“ Familien allerdings würden gerne in der Umgebung ansässig werden. Da sei die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens von großer Wichtigkeit, merkte Dagmar Freitag an: „Wir müssen da alle flexibler werden und uns langfristig auf eine familienfreundliche Entwicklung einstellen.“

Um derartige Ansätze zu leisten, müsse ein Unternehmen aber auch entsprechend ausgerüstet sein, erwiderte Matthias Goeke. Die IBG biete dabei viele und individuelle Lösungen an: „Wir tun, was wir können.“ Langfristige Ideen zum Entgegenwirken des Fachkräftemangels in der Region gebe es ebenfalls. Die Fachkräfte unter den Flüchtlingen könnten vor allem im Ingenieurwesen eine qualifizierte Bereicherung für das Neuenrader Unternehmen darstellen, merkte Goeke an. Voraussetzung seien natürlich gewisse Sprachkenntnisse, wenigstens ein gutes Englisch. In puncto Qualifikation werde auch bei den Auszubildenden auf verschiedene Kenntnisse geachtet. Grundsätzlich sei beim Bewerber ein Realschulabschluss oder aber mindestens ein guter Hauptschulabschluss gefordert. „Letztlich kommt es auf die Fähigkeiten an“, sagte Simone Klamann, Assistentin der Geschäftsführung.

Weiterbildungsmöglichkeiten sowie das Angebot eines dualen Studiums bieten außerdem ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Eine gute Chance, nach der Ausbildung übernommen zu werden, gebe es auch. Die verschiedenen Ausbildungsberufe können auf der Webseite der IBG Automation unter www.goeke-group.com nachgelesen werden. Derzeit werde noch ein technischer Produktdesigner gesucht.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare