Stadt sucht Bewerber für den Bundesfreiwilligendienst

Viele Einsatzgebiete denkbar: Bufdi hat die Qual der Wahl

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Jörg Leiß und Margarete Kind werben für die Bufdi-Stelle, die an der Hönnequellschule entstanden ist. Bewerber könnten ihren zwölfmonatigen Bundesfreiwilligendienst im September, Oktober oder November beginnen.

Neuenrade - Wer sich als Bufdi an der Hönnequellschule bewirbt, hat die Qual der Wahl: Er oder sie kann im pädagogischen Bereich oder in der Verwaltung tätig werden. Liegt dem Bewerber eher das Handwerkliche, freut sich der Hausmeister über Unterstützung, und sogar im Bereich der Schulsozialarbeit gibt es die Möglichkeit zur Mitarbeit.

„Für jemanden, der noch Orientierung sucht, bietet sich hier ein breites Spektrum“, stellt Jörg Leiß fest. Gemeinsam mit Margarete Kind von der Stadt Neuenrade wirbt der Didaktische Leiter der Schule für die Stelle im Bundesfreiwilligendienst, die im September, Oktober oder November besetzt werden soll. Eingestellt werden könne ein Bufdi, der jünger als 25 Jahre ist. „In diesem Bereich sind momentan Kontingente des Bundesamtes frei“, erklärt Margarete Kind.

Die Bufdi-Zeit belaufe sich auf zwölf Monate. 39 Arbeitsstunden seien wöchentlich zu leisten. „Es gibt 25 Seminartage an verschiedenen Orten mit interessanten Themen“, verspricht Margarete Kind. Und natürlich stehe dem Bufdi auch Urlaub zu – insgesamt 24 Tage. „Während der Schulferien besteht dann beispielsweise die Möglichkeit, als Helfer bei der Ferienbetreuung der Stadt Neuenrade mitzuwirken“, beschreibt die Mitarbeiterin der Stadt Neuenrade.

Besondere Voraussetzungen müssen die Bewerber nicht vorweisen können – allerdings sollten sie bereit sein, sich zu engagieren, denn finanziell ist das Bundesfreiwilligenjahr nicht besonders reizvoll, wie Kind erklärt: „Es gibt 170 Euro monatlich und eventuell eine Fahrkostenpauschale in Höhe von 30 Euro.“ Wem es nicht aufs Geld ankommt, der kann allerdings wichtige Erfahrungen sammeln und eine Menge lernen. „Wir könnten uns vorstellen, dass der Bewerber, natürlich in Absprache mit dem jeweiligen Lehrer, beispielsweise Flüchtlingskinder im Bereich Deutsch als Fremdsprache mit unterweist. Eine helfende Hand wäre hier willkommen“, erklärt Jörg Leiß. Ähnliche Einsatzmöglichkeiten sieht der Lehrer auch im Bereich der Schüler mit sozialpädagogischem Förderbedarf. Wie eingangs beschrieben, stehen aber auch andere Aufgabenbereiche zur Verfügung. „Wir würden in einem persönlichen Gespräch mit dem Bewerber klären, wo unser Bedarf liegt und was seine Wünsche sind“, sagt Jörg Leiß.

Margarete Kind rät Interessierten, sich möglichst bald zu bewerben: „Wenn die Kontingente ausgeschöpft sind, dann ist Ende.“ Auch Bewerbungen für eine Bufdi-Stelle im Jugenzentrum, die voraussichtlich im kommenden Jahr besetzt werden kann, werden schon jetzt entgegen genommen. „Darüber hinaus haben wir noch einen Antrag gestellt, um eine Bufdi-Stelle im städtischen Familienzentrum im Verbund beschäftigen zu können“, berichtet Margarete Kind. Zwei Bufdis sind bereits im Bereich der Stadtbücherei und des Zelius beschäftigt – insgesamt würde die Stadt Neuenrade dann also fünf Stellen zur Verfügung stellen.

Schriftliche Bewerbungen für die Bufdi-Stelle nimmt Margarete Kind (Stadt Neuenrade, Alte Burg 1, 58809 Neuenrade) entgegen. Fragen zum Aufgabenbereich des Bufdi an der Hönnequellschule beantwortet Jörg Leiß, der über das Sekretariat der Schule (Tel. 0 23 92/ 5 02 27 70) erreichbar ist.

Allgemeine Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es darüber hinaus im Internet: www.bundesfreiwilligendienst.de

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