Die Hönnequell-Schule präsentiert sich

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Unter anderem diese Schülerinnen und Schüler, hier mit ihrer Lehrerin, haben Roboter selbst gebaut und eigenhändig programmiert

Neuenrade - Mit ihren vielen Facetten, ihren engagierten Schülern und Lehrern präsentierte sich gestern die Hönnequell-Schule.

Gestern war bis 19 Uhr Tag der offenen Türan der Gemeinschaftsschule und viele Grundschülereltern, aber auch Geschwister, Großeltern und gar Schülerinnen und Schüler anderer Schulen nutzten die Gelegenheit, sich umzuschauen. Und zu sehen gab es viel: Das war der wissenschaftliche Trakt, bei dem den vielen Schülern interessante und spannende Experimente vorgeführt wurden.

So konnten Probanden Metallspäne in die Flamme des Bunsenbrenners pusten, um zu sehen, welche Farbe dabei entsteht. Sogar eine Art Weihnachtsbaum bei dem mit Laugen und Säuren gefüllte Kolben bunte Weihnachtskugeln darstellten. Klare Sache, dass im Bioraum das menschliche Skelett mit leuchtenden Girlanden geschmückt war. Überall standen hilfreich Lehrer bereit: Die Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann stand an einem Stehpult, um jederzeit Fragen der neugierigen Eltern beantworten zu können. In der Schulturnhalle hatte ein Sportlehrer gemeinsam mit Schülern einen Parcours aufgebaut. Hier konnten sich Schüler sogar körperlich betätigen.

Höchst interessant – die Informatik-Abteilung. Erst jüngst mit Hilfe der Stadt finanzierte Lego-Roboter hatten die Schüler des Informatik-Kurses gebaut. Aufgabe der Lehrerin: Roboter bauen und so programmieren, dass er etwas Besonderes kann. Die Programmiersprache, so erläuterte es Informatik-Lehrerin Anna Ellenbeck, ähnele dabei der gängigen Industrieprogrammiersprache. Dabei könnten die Schüler anschaulich das Programmieren erlernen. Mache der Roboter zum Beispiel nicht das, was er soll, dann habe man eben beim Programmieren etwas falsch gemacht. Einen Roboter, der auf einem schwarzen Strich laufen kann und immer wieder den Weg zurück zum Strich findet, hatten die Schüler zum Beispiel programmiert. Die Schule zeigte auch ihre sozialen Aktivitäten. So hat die Schule das Patenkind Editha Ezechiel in Afrika, das über den Verein Okoa Sasa unterstützt wird. Auch die Schüler, welche sich für die Schule ohne Rassismus einsetzen, präsentierten sich.

Und die künstlerische Abteilung mit dem vom Land NRW geförderten Fotoprojekt konnte ebenfalls ihre Arbeiten zeigen. In der Mathe-Klasse von Inga Demmig wurde der Mathe-König gesucht. Sie informierte die Eltern zudem über das ausgefeilte Unterrichtssystem in Mathe. Die Vernetzung mit anderen Schulen wurde zum Beispiel von Marcus Kretschmer, Repräsentant des Berufskolleges für Technik dargestellt. Der verwies zudem auf den Tag der offenen Tür am Samstag, 30. Januar, von 9 bis 13 Uhr am Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid. Befragte Eltern waren jedenfalls beeindruckt von der Schule. Kerstin und Peter Lueg lobten die Schule, in der man sich „um die Schüler kümmert und in der auf alles eingegangen“ werde. Auch Birgül Bayrak hatte einen guten Eindruck.  - Von Peter von der Beck

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