Hönnequell-Schule erntet Lob von Eltern

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Dirk Kossen hat zum Auftakt des neuen Halbjahres gut zu tun: Hier nimmt er gerade eine gewaltige Lieferung Papiertücher und Toilettenpapier an.

Neuenrade - Die Hönnequell-Schule genießt einen guten Ruf: Zumindest geben die Eltern der Schüler, die durchaus als kritisch gelten, der Schule gute Noten.

„Das“, so sagte Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann, „freut uns besonders“. Die guten Noten seien im Rahmen der Qualitätsanalyse für die Gemeinschaftsschule bei einer Elternbefragung zustande gekommen. Gut kommt bei den Eltern dabei auch die schulinterne Sicht „wir fordern auch die Starken“ an. Auch sonst kann sich die Schule sehen lassen. Sie verfügt über eine Top-Ausstattung, der Stadtrat verweigert sich nie bei der Gewährung finanzieller Mittel den Wünschen der Schule. Es besteht ein Konsens bei den Kommunalpolitikern hier nicht zu sparen.

Die Stadt und ein Netz von Ehrenamtlichen Helfern hegen und pflegen ihre weiterführende Schule, die 2011 in einem gewaltigen Kraftakt als Schul-Versuch etabliert wurde. Auch deshalb nimmt sie nur Neuenrader Schüler an, maximal 75 Schüler pro Jahrgang, und bleibt höchstens dreizügig. Sicher ist der Versuch wohl gelungen. Aktuell sind 375 Schüler an der Schule, 37 Lehrer kümmern sich. Schüler können die Schule bis zur Klasse 10 besuchen, werden je nach Eignung/Interesse auf den Besuch des Gymnasiums oder in Richtung technisch/schulische Fortführung der Schullaufbahn am Berufskolleg für Technik vorbereitet. Einen entsprechenden Mix gibt es dann bei der Zusammensetzung der Klassen.

Die Schule nimmt an Wettbewerben wie Känguru und Mathe-Olympiade teil, macht beim Milch-Cup (Tischtennis) mit und demnächst wird erstmals die international anerkannte Delf-Prüfung in Französisch an der Schule abgelegt. Diverse Arbeitsgruppen, die mit Lehrern besetzt sind und an denen auch Eltern teilnehmen können, befassen sich mit Inklusion, der Schulhofgestaltung oder selbst gesteuertem Lernen. Es gibt außerdem eine Gruppe Methodencurriculum, bei der Schüler Vortragstechniken oder den Umgang mit Präsentationssoftware erlernen.

Die Neu-Ausstattung des wissenschaftlichen Bereichs (Chemie und Physik) wird in Angriff genommen. Dank der Zusage vieler Sponsoren aus der Neuenrader Unternehmerschaft, kann die Stadt als Schulträger die enorme Investition stemmen. In diesem Jahr kommt zunächst der Chemieraum an die Reihe. Auch diverse Klassensätze Laptops gibt es an der Schule. Ebenso wird sie durch viele Ehrenamtliche unterstützt. Der Förderverein sammelt fleißig Geld, um zum Beispiel dem Schulhof den Parkplatzcharakter zu nehmen und eben fortlaufend zu verschönern.

Am Anfang der kommenden Woche starten die Anmeldungen. Eltern können ihr Kind am Montag, 1. Februar, in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr anmelden; am darauffolgenden Dienstag, von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr sowie am Mittwoch, 3. Februar, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr. Eine Terminvergabe über das Sekretariat (Kerstin Braselmann, Tel., 02 39 2 / 50 22 77 0) ist möglich.

Zur Anmeldung des Kindes müssen die Eltern die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch, das originale Zeugnis der 4. Klasse der Grundschule mit der Schulformempfehlung, die vier Anmeldescheine der Grundschule und ein Passfoto (Fahrschüler) mitbringen.

Das zweite Halbjahr ist nun frisch gestartet und der Schulbetrieb läuft voll an. Gut zu tun hat in diesen Tagen Dirk Kossen, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Hausmeister. Am Montag nahm er rund 2000 Klopapierrollen in Empfang (eine Teillieferung) und eine gewaltige Menge Papierhandtücher. Direktanlieferung und größere Mengen zu ordern, das spare bares Geld. Da müsse man immer genau hinschauen, betonte Kossen, der für den gesamten Komplex Niederheide zuständig ist.

Von Peter von der Beck

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