Gut besuchte Innenstadt

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Dunkle Gestalten machten am Halloween-Einkaufsabend die Innenstadt in Neuenrade unsicher.

Neuenrade - Immer belebter wurde es in der Stadt, an den Geschäften bildeten sich Pulks, viele Familien waren unterwegs und vor allem Kinder, fantasievoll verkleidet, tourten durch Neuenrade. Bestens besucht war die Neuenrader Innenstadt zum Halloween-Einkaufsabend.

Doch nicht nur Kinder hatten ihren Spaß – auch der eine oder andere Erwachsene hatte sich geschminkt. So liefen auch große dunkle Gestalten durch die Straßen und manch ein Kind klammerte sich ängstlich an Mamas Hand.

Geboten wurde den Besucher einiges: Die Fire-Fighters sorgten für feurige Unterhaltung, in der DRK-Begegnungsstätte war ein Buchflohmarkt und Geschichten wurden den Kindern vorgelesen, Kinder konnten sich bei der Brillenboutique-Becker gruselig schminken lassen, in der Altstadt konnten Kinder mit Holzkugeln Ochsenknochen kegeln oder Schießübungen auf Gespenster veranstalten.

Halloween-Einkaufsnacht in Neuenrade

Sehr gut besucht waren auch jene Geschäfte, die an der Bahnhofstraße/Ersten Straße liegen. Hier drubbelten sich die Menschen und es gab viel zu sehen. Am Tattoo-Studio blieb den Halloweenbesuchern ein besonders großes Monster schön gruselig in Erinnerung. Studio-Inhaber Thorsten Häbel jedenfalls freute sich über die publikumswirksame Halloween-Aktion in Neuenrade.

Auch die von der Bäckerei Grote angebotenen Geisteraugen (Quarkbällchen) kamen gut an, wie Mitarbeiterin Jutta Reinhardt sagte. Bewusst habe man sich an der Bahnhofstraße aufgestellt, um diesen Standort zu stärken. Letztlich gab es sehr zufrieden Stimmen im Rückblick auf die Halloween-Aktion. Olaf Biedebach, Brillen-Bouthique Becker, freute sich: „Auf jeden Fall war viel mehr los als im vergangenen Jahr“. Auch die Waldorfschüler, welche mit einem Stand in der Nähe vertreten waren, seien zufrieden gewesen.

Das war man sicher auch seitens des Fördervereins der Burgschule – auch dort war viel los am Stand. Es wurden reichlich Waffeln verkauft und über die Schule informiert. Der Erlös kommt dem Zirkusprojekt der Schule zugute. Auch Ina Friedriszik, Chefin des Gastronomie-Betriebes Im Kohl war angetan von der gut besuchten Innenstadt: „Wir waren sehr zufrieden, viele waren zum Essen hier“. Zufriedenheit auch bei SP:Baron. „Wir hatten reichlich zu tun“. Nicht nur Kinder hielten dabei alle auf Trab. Bei Baron freute man sich über viele Kunden.

 Bei den Freaky Fire Fighters gab es noch einen Unfall. Bei einer Show zog sich einer der Akteure Verbrennungen zu. Nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus habe der Mann das Spital aber wieder verlassen können, sei beim Abendessen wieder dabei gewesen, erläuterte Olaf Biedebach.-

Von Peter von der Beck

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