Hallenbad in Neuenrade bleibt geschlossen

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Die Turnhallen- und Hallenbadkombination an der Gemeinschaftsschule. Das Lehrschwimmbecken liegt im Untergeschoss, im Obergeschoss ist eine Turnhalle.

Neuenrade - Das Hallenbad in Neuenrade muss geschlossen bleiben. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit.

Auch ein Hinweis an der Tür des kleinen Hallenbades weist darauf hin. Wieder ist ein technischer Defekt Ursache für die Schließung. Auf Nachfrage erklärte Gerhard Schumacher, Kämmerer der Stadt Neuenrade und auch in Sachen Hallenbad Ansprechpartner, dass man mit den Pumpen Probleme habe. Um zu verhindern, dass Dreckwasser in die Filteranlage gelange, müsse erst repariert werden. Eine Fachfirma sei beauftragt, nun hänge es davon ab, wann die Ersatzteile kommen würden.

Da käme es möglicherweise zu Verzögerungen wegen des Feiertages. Dann müsse noch der Einbau erfolgen. Gleichwohl hoffe er, so Schumacher, dass die Nutzung des Bades noch vor den Ferien wieder erfolgen könne. Die Kosten halten sich im Rahmen. Eine erste Schätzung beläuft sich auf 2000 Euro. Schumacher: „Ich hoffe, dass es dabei bleibt“. Das Hallenbad stammt aus Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre, erläuterte Schumacher und habe in den folgenden Jahren noch keine Generalüberholung erhalten, regelmäßige Reparaturen seien daher angesichts des Alters nicht ungewöhnlich.

So musste das Bad im vergangenen Jahr einige Zeit wegen einer größeren Reparatur geschlossen bleiben. Von einer Schließung des Bades hält Gerhard Schumacher nichts. Das Hallenbad sei in erster Linie als Lehrschwimmbecken zu sehen. Der öffentliche Badebetrieb sei da seines Erachtens zu vernachlässigen. Schwimmen gehöre bei der Grundschule zum Sportprogramm. Schwimmen zu erlernen sei wichtig. Auch vor dem Hintergrund, dass junge Zuwanderer hier das Schwimmen erlernen könnten.

 Bei Wegfall des Lehrschwimmbeckens befürchtet Schumacher zudem Schwierigkeiten mit der Hallenbelegung – dann müsste die Grundschule auch entsprechende Zeiten in den Turnhallen bekommen. Das könne schwierig werden. Unter dem Strich hält Schumacher – vor allem angesichts des Schulbedarfs – das Lehrschwimmbecken und das damit verbundene Angebot „für alternativlos“.

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