Gräfliche Allianz eröffnet Motte-Saison

Schwertkampf und Faksimiles

+
Besucher konnten Kampftraining beobachten: Mit viel Körpereinsatz kreuzten die Mittelalterfans die Klingen.

Küntrop - Zum ersten Mal in dieser Saison öffnete die Gräfliche Allianz Arnsberg-Mark die Motte am Sonntag für Besucher. Aus diesem Anlass hatte Rolf Klostermann, Kreisheimatpfleger und Vertreter der Allianz im Bereich Mark, drei Faksimiles mitgebracht. Das sind originalgetreue Kopien eines historischen Dokuments.

Eines davon ist der Wolfenbütteler Sachsenspiegel, in dem laut Klostermann heimisches Recht geschrieben steht. An diesem Dokument seien die vielen erklärenden Illustrationen besonders, betonte Klostermann. Darüber hinaus präsentierte der Kreisheimatpfleger die Kopie des Bestiariums aus Peterborough. Auf Latein seien dort Tiere der damaligen Zeit beschrieben, aber auch Fabelwesen finde man darin. Darüber hinaus konnten sich die Besucher eine Kopie der Sächsischen Weltchronik anschauen. Beginnend bei biblischen Geschichten seien darin Schlachten, Heiraten und Tode der Kaiser und Könige festgehalten worden. Eine Verbindung zur Motte gebe es durch den Entstehungszeitraum der Originale, der im 13. Jahrhundert liege.

Besucher konnten jedoch nicht nur die Faksimiles und die Motte bestaunen, Mitglieder der Allianz waren zum Bogenschießen und Schwerttraining gekommen. Trainiert würde nun immer in den Zeiten, in denen die gräfliche Allianz die Motte betreue, erklärte Klostermann. Er lud dazu ein, bei Interesse in Küntrop vorbeizuschauen. Zudem verwies er auf die Buchvorstellung von Dr. Rudolf Tillmann am 12. Juni. Dieser hatte bereits im vergangenen Jahr ein Buch in der Motte vorgestellt. Nun wolle er dort auch sein neues Werk präsentieren.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare