Gertrüdchen: Ablauf und Programm

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Bereit fürs Gertrüdchen in Neuenrade

Neuenrade - Zum 661. Mal wird das Neuenrader Volksfest Gertrüdchen durch den Peitschenschlag und das Läuten der Glocke eröffnet. Auf dem Rathaus-Balkon wird der uniformierte Stadtsoldat am Samstagmorgen die Bekanntmachung verlesen und traditionell das Gertrüdchen verkünden.

 „Ursprünglich war es einmal ein Pferdemarkt“, weiß Ordnungsamtleiterin und Organisatorin Sabine Rogoli. „Deshalb der dreimalige Peitschenknall.“ Insgesamt läuft das traditionelle Volksfest drei Tage und beginnt am Freitag ab 15 Uhr. Das regionale Volksfest lockt am Freitagnachmittag in die Neuenrader Innenstadt. Dort wird es über das Wochenende wieder ein vielfältiges Angebot geben – neben einer Kirmes mit Fahrgeschäften für Groß und Klein, werden ab Samstag 10 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr, auch rund 60 Stände ihr Angebot auf dem Krammarkt präsentieren. Dabei kommt auch das kulinarische Angebot nicht zu kurz, das in diesem Jahr auch einige Neuheiten und eine größere Vielfalt zu bieten hat.

 Außerdem ist der Sonntag in Neuenrade von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen. Zusätzlich werden sich Vereine und Verbände aus Neuenrade präsentieren – sie bieten unter anderem vielerlei Suppen, Kaffee oder Kuchen an. Auch ein Gewinnspiel gibt es. Der Auftakt des Festes bietet den Besuchern am Freitag zudem ein lohnenswertes Angebot, das traditionell dazugehört: Von 15 bis 15.30 Uhr dürfen Freifahrten auf allen Fahrgeschäften genutzt werden.

Damit aber nicht genug – in diesem Jahr haben sich die Organisatoren um Sabine Rogoli, Leiterin der Abteilung Ordnungsamt, und Debora Carbone von der Stadtverwaltung, ein paar Besonderheiten einfallen lassen. Das Gertrüdchen soll noch spannender werden – vor allem rund um die Villa am Wall. Bisher war dort, abgesehen vom Pferdemarkt und dem Ponyreiten am Samstag, eher wenig los. Nun sollen die Villa und der Park belebt werden. Und zwar haben die Organisatoren die Neuenrader Landwirte mit ins Boot geholt, die sich und ihre Arbeit auf dem Fest vorstellen sollen – dabei stehen in diesem Jahr die Milchbauern im Vordergrund. Aber auch der Pferdemarkt wurde ausgeweitet. Darüber hinaus haben die Organisatoren auch noch eine besondere Truppe engagiert: Die Marchingband Big Feet Boys.

Das ist eine fünfköpfige Band aus Frankfurt, die am Sonntag von 13 bis 17 Uhr auf dem Gertrüdchen auftritt und über den Festplatz zieht, zwischendurch anhält, Musik macht und gute Laune verbreitet. Ansonsten wird es diesmal auch mehr Fahrgeschäfte als üblich geben. Der X-Faktor ist wieder dabei, aber auch Autoscooter, Doppelhopser und ein nostalgisches Kettenkarussell – letzteres soll im Park als Verbindungsstück zwischen dem Marktbereich und der Kirmes dienen. Selbstverständlich ist, neben dem vielfältigen Tagesangebot, auch für das Abendprogramm bestens gesorgt: In der Gertruden-Passage darf am Samstagabend wieder gefeiert werden. Dort wird auch der Buba Bitter, ein traditionell hergestellter Gertrudenschnaps, angeboten. Als Highlight wird Schlagersänger Chris Herbst in der Passage auftreten.

Ein DJ wird darüber hinaus mit Partyhits für Stimmung sorgen. Doch nicht nur in der Gertruden-Passage herrscht dann Hochbetrieb. Im Zelt der Pfadfinder „Pfadis Inn“ wird es, ebenfalls am Samstagabend Musik geben.

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