Für die Neuenrader Gemeinschaftsschule wird ein Name gesucht

Die Gemeinschaftsschule. - Foto: von der Beck

Neuenrade -  In der Tat – der offizielle Name klingt recht sperrig: Gemeinschaftsschule Neuenrade. Für dieses junge Erfolgsmodell unter den neuen Schulen in der Region fehlt noch ein netterer Name. Zeit wird es: Vor knapp vier Jahren, mit Beginn des Schuljahres 2011/2012, ging die Versuchsschule mit den ersten drei fünften Klassen in Betrieb.

Viel Arbeit war damals im Vorfeld in das Schul-Projekt gesteckt worden, parteiübergreifend war es unterstützt worden, viel Geld wird laufend in die Ausstattung investiert, die Schule wächst und gedeiht. „Gem“ oder gar Schulkomplex Niederheide sind Synonyme, die zuweilen benutzt werden.

Die Verwaltung ist jedoch der Auffassung, dass in den vergangenen Jahren bei der Bevölkerung immer noch nicht angekommen sei, dass sich nun dort eben „eine völ-lig neue Schulform mit gymnasialen Standards befindet“. Durch die Bezeichnung dieser Modellschule als Gemeinschaftsschule seien viele Bürger der Meinung, dass es sich um die Gemeinschaftshauptschule an der Niederheide handele. „Um diesen Irrtum auszuschließen und damit sich Schüler, Eltern und Lehrer noch mehr mit ihrer Schule identifizieren, wurden diese aufgerufen, Namensvorschläge für ihre Schule zu machen“, heißt es aus der Verwaltung.

Eine entsprechende Vorschlagsliste – in der Reihenfolge der Häufigkeit der Nennung – wurde erarbeitet: Auf Platz 1 landete dabei Graf Engelbert Schule; 2. Graf Engelbert von der Mark Schule; 3. Roden Hennes Schule; 4. Hönnetalschule / Hönnequellschule; 5. Klaus Peter Sasse Schule; 6. Carl Friedrich Schule; 7. Bürgermeister Schmerbeck Schule; 8. Hexentanzschule; 9. Osemundschule; 10. Carl Friedrich Quitmann Schule; 11. Karl Junker Schule; 12. Erich Reusch Schule; 13. Hermann Wilken Schule; 14. Ludwig Kappe Schule; 15. Schule an der Niederheide; 16. Neuenrader Schule; 17. Gertrud von Nivelles Schule.

Das sind die Vorschläge der Schüler, doch auch von der Verwaltung gibts Namen. Die werden allerdings erst in der Sitzung des Schulausschusses (4. Mai, nach dem Ortstermin, ab 17 Uhr im Rathaus) vorgetragen. Und darüber hinaus können auch während der öffentlichen Sitzung Namen für die Schule vorgeschlagen werden.

Von Peter von der Beck

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