„Hönnequellschule“ soll sie heißen

Die Gemeinschaftsschule bekommt einen neuen Namen. Vom Schul-, Sport-, Jugend- und Sozialausschuss kommt der Vorschlag „Hönnequellschule“. - Archivfoto: von der Beck

Neuenrade -  Lange wurde über einen neuen Namen für die Gemeinschaftsschule diskutiert. Schüler hatten ihre Vorschläge abgegeben. Am Montag im Rahmen des Schul-, Sport-, Jugend- und Sozialausschusses machten zudem die Parteien Vorschläge und einigten sich schließlich auf den Namen „Hönnequellschule“, den sie gestern dem Gemeinderat vorstellten.

„Wir wollen einen modernen, zukunftsorientierten Namen, der frisch und freundlich ist“, erklärte Bürgermeister Antonius Wiesemann. Er sei daher gegen einen „alten Namen“ wie etwa „Graf Engelbert Schule“ oder auch „Klaus Peter Sasse Schule“. Dem stimmte auch Christiane Frauendorf (FDP) zu. Sie habe mit verschiedenen Jugendlichen gesprochen, die sich alle für die „Hönnequellschule“ ausgesprochen hatten – „auch wegen der Metapher, dass aus einer Quelle etwas Neues entspringt“, erklärte Frauendorf.

Auch die SPD, vertreten durch Tobias Brinkhoff, zeigte sich mit dem Vorschlag einverstanden, ebenso wie die FWG. Sie könnten sich jedoch auch mit dem Namen „Hönnetal Gemeinschaftsschule“ anfreunden. Die CDU hätte auch den Namen Graf Engelbert Schule akzeptiert, sofern dies der Wunsch der Schule sei. Die Schule solle jedoch ein Alleinstellungsmerkmal haben und man müsse sofort wissen, dass es sich um DIE Schule handele, hieß es aus den Reihen der Christdemokraten.

Abschließend zeigte sich auch Astrid Wagner-Tillmann, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule, mit dem Namen einverstanden. Denn „Hönnequellschule“ landete auf Platz vier der Schülervorschläge.

Von Nathalie Kirsch

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