62 Fünftklässler starten an der Hönnequell-Schule

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Schüler, Eltern und Verwandte hörten aufmerksam zu, als Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann sprach.

Neuenrade - 62 Schülerinnen und Schüler, verteilt auf drei Klassen starteten gestern Vormittag ihre Laufbahn an der Hönnequell-Schule.

Gute Wünsche von der Schulleitung und von der stellvertretenden Bürgermeisterin Brigitte Reineken-Stork begleiteten die jungen und Mädchen an diesem ersten Tag. Eltern und weitere Verwandte hatten sich in der recht gut gefüllten Aula eingefunden. Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann erläuterte zur Begrüßung, dass es auch ein besonderer Tag für die Schule sei, denn man wäre mit der Einschulung des aktuellen Jahrgangs sozusagen komplett. Sie blickte noch einmal kurz zurück auf die Gründungsphase der erst fünf Jahre alten Schule.

Brigitte Reinken-Stork repräsentierte die Stadt an diesem Vormittag und erläuterte den neuen Schülern und ihren Eltern, was die Verwaltung auch im Auftrag der Politik für die Schule investiert habe und verwies auf weitere Investitionen für die wissenschaftliche Räume, die in den Herbstferien eingerichtet würden. Auch von älteren Schülern wurden die neuen begrüßt: Mit einem Sketch der Theater-AG und mit Chormusikstücken, welche die sechste Klasse zeigte. Wagner-Tillmann präsentierte dann noch die übrigen Mitglieder der Schulleitung und betonte noch einmal, dass sie den Schülern wünsche, dass sie eine schöne Schulzeit an der HQS verbringen und mit Hilfe der Schule ihren persönlichen Lebensweg finden würden.

Dann gab es noch weitere Regularien und Tipps für die Schüler und schließlich ging es voran für die Neuen: die Klassenlehrer riefen ihre Schüler auf, dann machten sich die Schüler im Gänsemarsch auf den Weg zu ihren Klassen. Die nächsten drei Schul-Tage werden dabei dem Kennenlernen gewidmet, um den Kindern den Einstieg zu erleichtern. Während die neuen Schüler nun ihre ersten Stunden an der Hönnequell-Schule verbrachten, hatten die Eltern Gelegenheit im nahe gelegenen Jugendzentrum ein Tasse Kaffee zu trinken und oder ein Brötchen zu essen.

Das nutzten auch Christina Schnepp und Patrycja Wanat. Sie hatte ihre Kinder bewusst an der HQS angemeldet. Schnepp hatte sich im Vorfeld das Burggymnasium Altena angeschaut, sich über das HQS-Konzept informiert. Die Möglichkeiten zum Mittagessen, die geringe Fahrzeit zur Schule und auch die Tatsache, dass alle zusammen lernen hätten den Ausschlag für die HQS gegeben. Ähnlich erging es Patrycja Wanat. Für sie spielte zudem noch eine Rolle, dass ihr Kind mit befreundeten Kindern dieselbe Schule besuchte, zudem findet sie die Wahlmöglichkeit der Kinder und die räumliche Nähe gut. Beide Mütter sind berufstätig. Auch Indra und Heiko Gnuschke hatten sich mit ihrer Tochter extra das Burggymnasium angeschaut. Die hatte sich aber auch schon im Vorfeld für die HQS entschieden. Für andere spielte eine Rolle, dass schon ein Geschwisterkind an der Schule unterrichtet werde. Auch die räumliche Nähe zur Schule und die Wahlmöglichkeiten wurden immer wieder als Argumente genannt.

Indes: 62 neue Schüler – das sind 13 Schüler weniger als möglich wären. Zu anderen Zeiten mussten schon Schüler abgelehnt werden, weil sich mehr als die Maximalzahl von 75 Schülern gemeldet hatte. Warum diesmal nur 62 Kinder angemeldet wurden, kann Schulleiterin Wagner-Tillmann nicht nachvollziehen. Die Übergangsquote beim gymnasialen Zweig sei erfüllt. Es fehlten möglicherweise Kinder aus dem Bereich Hauptschule. Auf der anderen Seite freute sich Wagner Tillmann über die kleineren Klassen.

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