Freie Waldorfschule beteiligt sich an Projekt / Nachhaltigkeit erlernen

„Schule der Zukunft“

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Die Waldorfschule wird für vier Jahre mit dem NRW-Projekt beschäftigt sein.

Neuenrade - Die Freie Waldorfschule Neuenrade beteiligt sich an der Kampagne Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit. Es ist ein Projekt des Landes NRW und der „natur- und umweltschutzakademie nrw“.

Die Schüler sollen am Ende des vierjährigen Projektes Kompetenz im Umgang mit den natürlichen Ressourcen und für sich vor diesem Hintergrund einen persönlichen Lebensstil entwickeln. Auch sollen sie eine entsprechende Sozialkompetenz erarbeiten. 

Gleiche Möglichkeiten für nachfolgende Generationen

Es gelte „nachhaltig in der einen Welt zu handeln, so dass die kommenden Generationen die gleichen Möglichkeiten haben wie unsere Generation“, heißt es in den Veröffentlichungen der natur- und umweltschutzakademie. 

Um Schule der Zukunft zu sein, muss sich die Schule an einen Rahmen halten und vorgegebene Themen bearbeiten: Ökologie, Ökonomie; Sozialkompetenz und globales Handeln gehörten dazu, erläuterter Claudia Malcus, bei der Waldorfschule Neuenrade für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. 

Seminare, sowie regelmäßige Berichterstattung bei der Akademie gehörten ebenfalls zu den Erfordernissen des Programms Schule der Zukunft. 

Waldorfschule auf richtigem Weg

Malcus betonte: Ohnehin sei die Waldorfschule – was Nachhaltigkeit und Umgang mit Ressourcen anbelange – schon längst auf dem entsprechenden Weg. Sie verwies auf den Ackerbau- und den Gartenbaukursus, sowie das Forstpraktikum. 

Auf eine ordentliche Ernährung der Kinder würde man an der Schule ohnehin achten. Das Außengelände der Schule werde außerdem von den Kindern, Eltern und Lehrern gestaltet. Zudem würden die geforderten Themen natürlich im Unterricht, sei es Biologie, sei es Geographie, verarbeitet. 

Sozialkompetenz und Teamarbeit gehöre im Schulprogramm ohnehin zum Standard, das erarbeitete Wissen werde mit anderen Gruppen geteilt – die Zusammenarbeit mit der Kindertageseinrichtung Hummelnest sei da sicher ein Baustein. Auch Projekte wie jüngst die Gewässeruntersuchung der Lenne in Altena durch Schüler der Oberstufe gehörten zum Gesamtpaket. 

Kein Geld vom Land

All das gelte es zudem zu vernetzen, um sich am Ende den Titel Schule der Zukunft zu erarbeiten. Claudia Malcus jedenfalls würde sich wünschen, wenn sich noch die eine oder andere Institution oder Firma finden würde, die Projekte zum Thema Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit finanziell unterstützen würden. Denn, so betonte Claudia Malcus, Geld würde es vom Land für dies umfassende Schulengagement nicht geben.

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