Förderverein spendet 45000 Euro für St. Mariä Heimsuchung

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Der Vorsitzende des Fördervereins Josef Brockhagen sowie der Schatzmeister Udo Overbeck überreichten den Scheck an Pater Kamil Pawlak und Pater Irenäus Wojtko.

Neuenrade - Der Förderverein spendete 45 000 Euro an die St. Mariä Heimsuchung. Die Gelder wurden über Veranstaltungen und Aktionen gesammelt und dienten der Renovierung der katholischen Kirche.

Eine große Spende von 45 000 Euro für den Innenanstrich konnte der Förderverein St. Mariä Heimsuchung eben jener Pfarrei am Dienstag in der katholischen Kirche in Neuenrade überreichen, bevor am kommenden Samstag dort der erste Gottesdienst nach der Renovierung gefeiert wird.

Hinter den Verantwortlichen liegt damit ein langer Weg, der vor etwa acht Jahren begann, als die zuständigen Gremien sich für einen Anstrich der Kirche ausgesprochen hatten. Um die dafür benötigten finanziellen Mittel zusammenzutragen, sei einiges an Anstrengungen und Zeit nötig gewesen. So habe es etwa Sonderkollekten, aber auch viele Aktionen und Veranstaltungen gegeben, hieß es.

Am Anfang stand dabei ein Sponsorenlauf durch die Altstadt, bei dem der damalige Pastor Peter Fabritz seinerzeit einige Runden beigesteuert habe. 2012 sei dann schließlich ein gemeinnütziger Förderverein gegründet worden, der von da an gezielt Gelder zusammentragen sollte – mit Erfolg. Neben den selbst zu bestimmenden Mitgliedsbeiträgen wurde um Spenden für den Anstrich gebeten. Besondere Erwähnung fand hierbei die Unterstützung der Aktion durch die Katholische Frauengemeinschaft (KFD).

Des Weiteren verwies Josef Brockhagen, Vorsitzender des Fördervereins, auf das vom Verein ausgerichtete Benefizkonzert im September vergangenen Jahres mit allen Musik- und Gesangsvereinen aus Neuenrade. Die Einnahmen kamen dem Förderverein ebenso zu Gute wie die Unterstützung aus der Neuenrader Wirtschaft und Industrie. Natürlich hätten auch Glühwein, Punsch, Waffeln und Bratwürste vom Adventsbüdchen ihren Anteil am erzielten Gewinn. Schließlich, Ende Dezember vergangenen Jahres, war es dann soweit. Die Kirche wurde mit über 30 ehrenamtlichen Helfern leergeräumt – die Renovierung konnte beginnen. Der Innenraum bekam einen neuen Anstrich, die Bänke wurden überarbeitet, neue Licht- und Mikrofontechnik installiert.

Doch die Arbeit des Fördervereins sei nicht zu Ende. Die Gemeinde habe noch einige Wünsche, die man realisieren wolle. Dazu gehören, so Brockhagen, neben Sitzauflagen für die Kirchenbänke auch Stühle für das sonst leere Seitenschiff. Selbige sollen etwa bei Feiertagen oder Konzerten aufgestellt werden. Aus diesem Grund warben die Verantwortlichen für eine Mitgliedschaft im Förderverein oder ein weiteres Engagement durch Spenden. Man plane schon die nächsten Aktivitäten, so etwa den erneuten Verkauf von Gebäckhasen zum Osterfest. Pünktlich zur Eröffnung gab es gestern noch einen Bonus der Gebäudereinigungsfirma Balchi aus Neuenrade: kostenfrei sorgten sie für die Reinigung der Kirche.

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