247 Flüchtlinge in Neuenrade - 166 müssen noch registriert werden

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Rathaus Neuenrade

Neuenrade - "„Die Mehrheit unserer Flüchtlinge scharrt schon mit den Hufen. Sie wollen, dass jetzt endlich etwas passiert“, sagt Kurt Maurer, Sachbearbeiter für Aussiedler, Asylbewerber und Vertriebenenangelegenheiten.

Am 25. Juli haben von 247 in Neuenrade untergebrachten Flüchtlingen 166 in Bochum einen Termin. Dann soll über die Anerkennung ihrer Asylanträge entschieden werden, da dies bisher aufgrund von zu wenig entsprechend ausgebildeten Bearbeitern nicht möglich war. „Das ist Sache des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Ich habe die Busse für unsere Flüchtlinge organisiert, in Bochum werden sie vom Bundesamt in Empfang genommen“, erläutert Maurer. Pro Tag sollen dort insgesamt 180 Flüchtlinge abgefertigt werden.

„Daher kann es schon sein, dass der eine oder andere noch dort bleiben muss. Es kann auch einen Folgetermin geben. Möglich ist auch, dass es nur um die Antragsstellung an sich geht und dann noch nichts entscheidungsreif ist“, sagt Maurer. Mit 247 Flüchtlingen, die in Neuenrade untergekommen sind, ist die Quote an zugewiesenen Flüchtlingen bereits erfüllt. „Im Juni lag unsere Quote bei 106 Prozent“, sagt Maurer. Daher kam Neuenrade nicht in Frage, als ab dem 4. Juli von der Bezirksregierung Arnsberg weitere Flüchtlinge Kommunen zugewiesen wurden.

Zum Stichtag 1. Juli lag die Erfüllungsquote von 110 NRW-Kommunen laut Pressemitteilung der Bezirksregierung Arnsberg bei unter 90 Prozent. „Neuenrade betrifft das im Moment noch nicht. Es kommen natürlich nach wie vor neue Flüchtlinge ins Land. Noch sind wir nicht dran. Aber es wird kommen, das bleibt nicht aus“, sagt Maurer.

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