Feuerwehr: 166 Einsätze im Jahr 2015

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Für 35 Dienstjahre ehrte der Löschzug Stadtmitte am Samstag Bernd Uerpmann (zweiter von links), Wilhelm Dickehage bekam eine Urkunde und eine Ehrennadel für seine 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Zum Unterbrandmeister beförderte Wehrleiter Karsten Runte Till Besser (links), zum Feuerwehrmann wurden Hendrik Raphael (rechts), Sven Bartelt (zweiter von rechts) und Henning Rohrbach (dritter von rechts) befördert.

Neuenrade - Zu 166 Einsätzen rückte der Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Neuenrade im vergangenen Jahr aus. 55 davon waren Löscheinsätze, in den übrigen 111 Fällen waren die Feuerwehrleute als First Responder – also als Notfallhelfer – gefragt. Diese und weitere Statistiken stellte Zugführer Stefan Besser am Samstagabend im Rahmen der Jahresdienstbesprechung vor.

Doch auch abseits dieser nüchternen Zahlen zeigte sich am Samstag recht eindrucksvoll, wie wichtig die Wehr für die Stadt ist: Die Versammlung im Gerätehaus an der Bahnhofstraße begann gut eine halbe Stunde später als geplant, weil 14 Kräfte des Zugs noch zu zwei Einsätzen gerufen wurden. Neben Löscharbeiten in Küntrop (‘ Bericht auf dieser Seite) mussten die Feuerwehrleute auch noch Tragehilfe für den Rettungsdienst leisten. Im weiteren Verlauf des Abends blieb der Melder jedoch ruhig, sodass alle Kameraden das Treffen gemeinsam ausklingen lassen konnten.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr zeigte sich Besser nicht nur mit dem Engagement bei den Einsätzen und der „mehr als guten“ Übungsbeteiligung zufrieden. Der Zugführer gab seinen Kameraden auch ein Lob der Ascheberger Firma Klaas weiter, die dem Einsatzfahrzeug „Multistar“ einen einwandfreien, gepflegten Zustand bescheinigt habe. Auch das Feuerwehrhaus – obgleich schon 32 Jahre alt – sei gut in Schuss, lobte Besser weiter.

Einen besonderen Dank sprach er dem Fachberater Chemie, Dr. Olaf Scheffler, aus. Obwohl er beruflich stark eingebunden sei, leiste er für die Neuenrader Feuerwehr gute Arbeit und engagiere sich auch in der Ausbildung. „Er ist aus unseren Reihen eigentlich nicht mehr wegzudenken“, schloss der Zugführer.

Für Diskussionen sorgten unter dem Tagesordnungspunkt „Vorschau auf 2016“ die Finanzen. Stefan Besser kündigte an, es werde – wie im vergangenen Jahr – sowohl eine Osterwanderung als auch eine Nikolausfeier geben, die 2015 beide gut angekommen seien. Ein größerer Ausflug mit Übernachtung lasse sich jedoch nur finanzieren, wenn die Kameraden wieder sammeln gehen.

Er finde das Thema Sammelkarten „ein bisschen überholt“, widersprach ein Kamerad. „Jungen Familien muss man 2 Euro aus der Tasche quatschen und Rentner, die nichts haben, geben 50 Euro – dafür gehe ich nicht sammeln.“ Andere schlugen vor, auch bei Firmen anzufragen oder die Sammlung in den Wohngebieten vom Winter in den Sommer zu verschieben, da im Winter auch viele andere Vereine von Tür zu Tür gehen.

Die Idee, ein Osterfeuer anzumelden, vertagte die Versammlung angesichts der fortgeschrittenen Stunde. Das Thema soll in den kommenden Wochen erneut besprochen werden, wenn genauere Informationen zu den Anmelde-Modalitäten für eine solche Veranstaltung vorliegen.

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