Ferienbetreuung auch 2017

+
Bei der ersten Ferienbetreuung gehörte auch Chillen - wie hier bei einem Kinotag - zum Programm.

Neuenrade - In den Sommerferien 2017 wird es erneut eine städtische Ferienbetreuung für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren geben. Diesen Grundsatzbeschluss haben die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Sport, Jugend und Soziales während der Sitzung am Montag einstimmig gefasst.

 „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, zog Schulsozialarbeiterin Michaela Padberg eine positive Bilanz der Maßnahme, die jeweils montags bis freitags im Jugendzentrum wahlweise bis 13 oder 16 Uhr angeboten wurde. In jeder der sechs Wochen wurden Kinder betreut, wobei die Zahl der Teilnehmer stark schwankte. So hätten in der ersten Ferienwoche 27 Mädchen und Jungen teilgenommen, in der zweiten 33 Kinder und in der dritten Woche 18 Kinder.

Besonders wenige Schützlinge, insgesamt acht, hatte das Betreuer-Team laut Padberg in der vierten Ferienwoche. In der vorletzten Woche seien dann zehn Kinder ins Jugendzentrum gekommen, in der letzten Ferienwoche 13 Kinder. Aufgrund der geringen Beteiligung in der vierten und fünften Ferienwoche könne darüber nachgedacht werden, diesen Zeitraum im kommenden Jahr eventuell nicht mehr abzudecken. Statt dessen sei zu überlegen, ob in den Oster- und Herbstferien jeweils eine Betreuungswoche angeboten werde, meinte Padberg. Diesem Vorschlag folgten die Kommunalpolitiker allerdings nicht. Dass es eine Ferienbetreuung geben werde, sei im vergangenen Jahr erst relativ spät bekannt gegeben worden, hieß es. Möglicherweise sei die Teilnehmerzahl in der vierten und fünften Woche nur so gering gewesen, da sich interessierte Eltern zu diesem Zeitpunkt schon eine andere Lösung gesucht hätten.

 Um berufstätigen Eltern die Planung künftig zu erleichtern soll schon in Kürze eine Abfrage des Betreuungsbedarfs erfolgen. Zum Betreuungs-Team gehörten in diesem Jahr drei pädagogische Fachkräfte, zwei Diplom-Sozialpädagoginnen, zwei Studentinnen der Sozialarbeit und ein Praktikant. Allerdings sei es während der Ferien zu krankheitsbedingten Ausfällen gekommen. „Es müsste darüber nachgedacht werden, ob das Fachpersonal beim nächsten Mal aufgestockt wird, um den verantwortungsvollen Aufgagen und entsprechenden Anforderungen weiterhin gerecht zu werden“, stellte Michaela Padberg fest. In diesem Zusammenhang meldete die Leiterin der Waldorfschule, Silvia van Loosen, bezüglich der Ferienbetreuung Interesse an einer Kooperation mit der Stadt Neuenrade an. Ob es dazu kommen kann, blieb am Montag allerdings offen; der Großteil der Waldorfschüler, die laut van Loosen eventuell an einer solchen Maßnahme teilnehmen würden, wohnt nicht in Neuenrade.

Abschließend gab es von allen Fraktionen viel Lob für das Ferienprogramm, zu dessen Gelingen auch viele ehrenamtliche Helfer beigetragen hätten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare