Evangelische Kirche bekommt einen neuen Anstrich

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Seit vergangener Woche steht das Gerüst. Und auch die Arbeiten an der Fassade der Kirche haben bereits begonnen.

Neuenrade - 50 000 Euro hat die evangelische Kirche gespart, um den fälligen neuen Kirchenanstrich selbst bezahlen zu können. Der kostet immerhin zwischen 50 000 und 60 000 Euro. Seit vergangener Woche steht das Gerüst und auch die ersten Arbeiten an der Fassade haben bereits begonnen.

Die Westseite der Kirche muss stabilisiert werden. Durch Risse im Putz ist eine Spezialmineralisierung dafür nötig, erklärte Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg. Der letzte Außenanstrich sei immerhin 30 Jahre her, sagte er weiter. Nun sei es an der Zeit, die Fassade auszubessern.

Eine Olper Malerfirma kümmert sich seit vergangener Woche um das wohl älteste Bauwerk der Stadt. Das Gerüst steht, mit mehreren Arbeitern ist die Firma bei gutem Wetter im Einsatz. Der Putz muss abgestrahlt werden, außerdem bessern sie Risse aus und verpassen der Kirche einen neuen Anstrich. Allerdings nicht in rot oder blau – immerhin sei die Kirche denkmalgeschützt – und das sei nicht erlaubt, so der Pfarrer.

Der Putz wird abgespritzt und die Außenfassade neu gestrichen.

Ein Jahr lang habe man auf eine Genehmigung gewartet, um endlich mit dem neuen Anstrich loslegen zu können. Den Beginn habe man daher trotz des Gemeindefestes am vergangenen Wochenende nicht mehr verschieben wollen, so Kuhlo-Schöneberg. Mindestens drei Wochen werde das Projekt dauern. Der Pfarrer hofft, dass die Kirche zur Jubel-Konfirmation am 26. September fertig sein wird.

Die rund 50 000 Euro hat die evangelische Kirche in den vergangenen Jahren laut Kuhlo-Schöneberg durch eine „sparsame Haushaltführung“ für den Anstrich zurücklegen können. Im Rahmen der sogenannten Bauunterhaltungsrücklage seien sie sowieso verpflichtet, jedes Jahr etwas zurückzulegen. Sofern keine „Spezialprobleme“ auftreten, etwa, dass die Fassade nicht stabilisiert werden kann, sollte das Projekt ohne weitere Sponsoren finanziert werden können.

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