Enorme Zuwächse bei Jugendgruppen

Jugendreferentin mit positiver Bilanz

Jugendreferentin Franziska Kunze hatte in den vergangenen zehn Monaten gut zu tun.

Neuenrade - Seit zehn Monaten ist Franziska Kunze die neue Jugendreferentin der evangelischen Kirchengemeinde Neuenrade und kümmert sich um die Jugendarbeit in der Gemeinde. In einer ersten Bilanz äußert sie sich zufrieden.

Einen großen Teil ihrer zu Beginn gesetzten Ziele hat Franziska Kunze bereits erreicht. So ist seit ihrem Arbeitsbeginn zum Beispiel die Jungschar der Sieben- bis Zwölfjährigen kontinuierlich gewachsen: „Die Arbeit mit den Kindern läuft super. Zu Beginn waren es nur sechs bis acht Kinder, mittlerweile sind es bis zu 22 Kinder in der Jungschar. Wir haben ein großartiges Mitarbeiterteam, das aber leider abgenommen hat“, sagt Kunze. Man benötige daher neue Jugendmitarbeiter.

„Die Spatzenjungschar der Vier- bis Sechsjährigen, die monatlich stattfindet, ist auch gut angelaufen. Es sind immer 15 bis 20 Kinder dabei“, zieht Kunze Bilanz. Auch die Gruppen der Katechumenen und Konfirmanden seien mit bis zu 35 Jugendlichen sehr groß.

„Ich bin in das Team langsam reingewachsen. Wir sind auf jeden Fall gut aufgestellt“, sagt Kunze. Eine Neuerung ist das „Highlight“ für 13- bis 25-Jährige, das seit dem 29. April das „C-Light“ als offenen Jugendtreff ablöst. „Das ‘Highlight’ findet jede Woche freitags statt. Unser nächstes Projekt in diesem Rahmen ist der Bau einer Chill-Lounge aus Paletten am 17. Juni“, erläutert Kunze.

Auch die Organisation der Jugendgottesdienste ist eine von Kunzes Aufgaben: „Das ist ein großes Event, das vier Mal im Jahr stattfindet.“ Zuletzt fand am 22. Mai ein Jugendgottesdienst zum Thema „Online – Immer dabei?“ statt, der 70 Gäste in die evangelische Kirche lockte. Der nächste Jugendgottesdienst findet am 18. September, erneut in der evangelischen Kirche, statt.

Gleichzeitig zu ihrer Arbeit als Jugendreferentin macht die 29-Jährige noch eine Aufbauausbildung zur Gemeindepädagogin, die sie im Februar 2017 beendet.

Ihren Plan, 2016 ein Kindermusical auf die Beine zu stellen, musste sie zunächst auf Eis legen. „Das war mein großer Wunsch. Aber zuerst musste ich die Grundsteine für meine Arbeit hier legen. Manche Projekte waren dabei sehr aufwändig. Da haben dann meine Kräfte für ein Musical einfach nicht mehr gereicht.“, sagt Kunze und fügt hinzu: „Wenn alles gut läuft, werde ich den Gedanken aber wieder aufnehmen.“ Geplant sei noch ein Trainee-Programm für Jugendmitarbeiter.

„Im Großen und Ganzen ist alles positiv verlaufen. Natürlich gibt es auch immer einmal Rückschläge, aber insgesamt hat sich viel getan“, resümiert Kunze.

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