Einschulungsfeier der Burgschule

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Eltern, Großeltern, Paten und Freunde wohnen im rappelvollen Kaisergarten der Einschulungsfeier bei.

Neuenrade - In der Agenda einer Familie gehört die Einschulung zu den wichtigsten Ereignissen. Kein Wunder, dass der große Saal des Kaisergartens brechend voll war.

 

Und dass sich dort Mütter und Väter, Omas, Opas, Onkel, Tanten, Paten, Freunde und Verwandte tummelten, um die Kinder beim Aufbruch in eine Welt zu begleiten, die sicher ihr Leben prägen wird.

Dass die Schule durchaus Spaß machen kann, dass es spannend wird und dass man viel lernt, das versuchte Schulleiter Awerd Riemenschneider mit einer kleinen Geschichte vom Ernst des Lebens zu vermitteln. In der Geschichte des Schulleiters entpuppt sich Ernst als Mitschüler einer Erstklässlerin. Und Ernst ist nett und lustig. Also: Dass Schule nett und lustig sein kann, erfuhren die Erstklässler dann in den Liedern und dem Theaterstück, die die neuen Zweitklässler den Neulingen präsentierten. Danach ging es los.

Während die Eltern ihre Sprösslinge etwas melancholisch beobachteten und dabei fleißig Handys und Kameras einsetzten, um den Moment für Familienalben und Einschulungs-Dateien festzuhalten, machten sich die Erstklässler auf den Weg in ihre Klassen – durch ein gewaltiges Spalier, gebildet von allen Schülern der Grundschule, welches sich vom Schulhofeingang am Kaisergarten bis hin zum Schuleingang erstreckte.

Zurück blieben Eltern, Freunde und Verwandte, die dann von Awerd Riemenschneider noch Organisatorisches zu hören bekamen und sich im Kaisergarten bei Getränken, Kuchen und Brötchen, kredenzt von Eltern der neuen zweiten Klassen, gesponsert von heimischen Gewerbebetrieben, die Zeit vertrieben und sich mit den Erstklässler-Eltern unterhalten konnten.

 Währenddessen gab es den ersten Unterricht für die Schüler von 1a, 1b und 1c – gar nicht so einfach für die Kleinen, die sich an Tischchen, gruppiert im Karree oder in Hufeisenform oder auch im Sitzkreis auf dem Boden, bei all den vielen neuen Eindrücken auf eine einzige Person konzentrieren mussten. Doch das hatten die Lehrerinnen mit entsprechendem Einfühlungsvermögen und pädagogischen Kenntnissen flott im Griff.

Klassenlehrerin der 1a (die Füchse) ist Karola Streitenberger, die Klassenlehrerin der 1b (Katzenklasse) ist Katharina Kinnert und die Klassenlehrerin der 1c (Eulenklasse) ist Jennifer Krause. Insgesamt wurden auf Neuenrader Gebiet 89 Kinder eingeschult. Direkt an der Burgschule waren es 70, an der Zweigstelle in Altenaffeln 16 Kinder. An der freien Waldorfschule fingen drei Kinder aus Neuenrade an.

Im Vergleich zu den Vorjahren bedeutet das für Neuenrade allerdings einen Einbruch bei den Schülerzahlen, denn im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre waren es 110 Kinder pro Jahrgang. Doch schon im kommenden Jahr sollen die Zahlen der Erstklässler wieder steigen, prognostizierte Schulleiter Awerd Riemenschneider.

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